Kanustrecke: Seile zerstört
05.12.2011 | 15:58 Uhr 2011-12-05T15:58:00+0100
Hohenlimburg.(-hey) Riesenärger bei den Hohenlimburger Kanuten. Denn in der Nacht zum Montag haben bislang unbekannte Täter die kompletten Halteseile der Tore im Wildwasserpark aus den Halterungen herausgezogen und im Wasser „versenkt“. Am Sonntag waren diese Tore noch voll funktionsfähig. Sie dienen dazu, die Strecke „auszuflaggen“ und sind mobil, um die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade zu erreichen.
Allein der materielle Schaden, so Hohenlimburgs Kanu-Trainer Siegfried Schulte, beträgt rund 500 Euro. Ohne Arbeitszeit. Schulte: „Wir benötigen rund 20 Stunden, um die Seile neu einzuziehen.“
Entsprechend wütend und enttäuscht zeigte er sich gestern Morgen über diese blinde Zerstörungswut. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass vermutlich jugendliche Täter die Seile gekappt haben.
Schulte hofft, dass Zeugen die Täter beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0 23 31 / 986-20 66 entgegen.
Hubschrauber-Einsatz
Am Samstagnachmittag kreiste nach 15 Uhr für rund dreißig Minuten ein Polizeihubschrauber über Hohenlimburg. Schwerpunktmäßig über der Innenstadt. Dieser außergewöhnliche Einsatz hing mit einer Straftat in Dortmund zusammen. Die Täter waren mit einem Personenwagen über die Autobahn 45 geflüchtet und am Hagener Kreuz abgebogen. Auf der Hohenlimburger Straße soll sich für die Fahnder dann die Spur verloren haben. Deshalb wurde bei der Suche Verstärkung aus der Luft angefordert.
Vergeblich. Das Fahrzeug blieb verschollen. Nicht auszuschließen ist, dass der Flüchtende über die Querspange auf die A 46 gefahren ist.
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