Im Paulshof knallten die Korken
14.02.2010 | 15:24 Uhr 2010-02-14T15:24:00+0100
Reh. Wenn Kühe ihre Euter schwenken und Piraten mit Prinzessinnen tanzen, dann ist die fünfte Jahreszeit auf ihrem Höhepunkt.
Wen es am Samstag nicht in die Karnevalshochburgen Köln, Düssseldorf oder Mainz gezogen hat, der hat im Hasselbacher Brauhaus (Paulshof) mit DJ Mambo Berger die Korken knallen lassen.
Ausgelassen feierten weit über 200 Gäste im Paulshof den Karnevalssamstag. Das Hagener Prinzenpaar Sebastian I. und Nike I. erwiesen den Närrinnen und Narren die Ehre und wünschten der feiernden Meute ein fröhliches Karnevalsfest.
Zu fortgeschrittener Stunde marschierten die „Loßröcke” aus Boele mit ihrem Prinzenpaar Christopher I. und Claudia I. samt Gefolge in das Brauhaus ein.
Als Überraschung für die Gäste wurden die drei besten Kostüme prämiert. Gerard (56) belegte in seinem „Feigling”-Kostüm den dritten Platz. Diana (39) sicherte sich als Partykuh den zweiten Platz, konnte jedoch gegen die „Maskenball-Damen” (Karin, Karin, Ulla, Edeltraud, Jutta und Rita) nichts ausrichten.
Die sechs Hohenlimburger Stammtischfrauen waren durch ihre knallroten Federboas und die auffälligen Masken ein echter Blickfang. „Wir sind normalerweise immer in Köln, haben uns in diesem Jahr jedoch hierher verirrt”, fühlten sich die sechs Damen sichtlich wohl.
Mit Sekt und Gutscheinen wurden die Gewinner vom Veranstalter (Metzgerei und Partyservice Flügge) geehrt.
Der 56-jährige Gerard stammt aus Zürich, wohnt jedoch seit 20 Jahren unterm Schlossberg und zeigte den Hohenlimburgern, dass die Schweizer nicht nur ein ruhiges, sondern auch ein partyfreudiges Völkchen sind.
Für Melanie „Bubu” Gill war es ein besonderer Abend, denn sie feierte mit ihren Freundinnen nicht nur Karneval, sondern gleichzeitig auch in ihren 32. Geburtstag hinein. DJ „Mambo” Berger, der von Marko Nowak an der Lichttechnik unterstützt wurde, ließ sich nicht zweimal bitten und stimmte gemeinsam mit dem prall gefüllten Festsaal „Happy Birthday” an.
Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Hohenlimburger gemeinsam mit Gästen aus der Region die Session 2010 und genossen das außergewöhnlich bunte Treiben.
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