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HSV-Mädchen in grandioser Manier Meister

01.07.2012 | 19:45 Uhr
HSV-Mädchen in grandioser Manier Meister
Sie errangen am Wochenende die Deutsche Meisterschaft: Die Wasserball-Mädels des Hohenlimburger SV.

Hohenlimburg.   Riesenjubel bei den Wasserball-B-Juniorinnen des Hohenlimburger SV: Die Schützlinge von Thorsten Werner und Simone Budde eroberten am Wochenende im heimischen Freibad Henkhausen vor großartiger Kulisse (die Zuschauerränge waren bestens gefüllt) mit vier Siegen aus vier Spielen eindrucksvoll die Deutsche Meisterschaft.

Riesenjubel bei den Wasserball-B-Juniorinnen des Hohenlimburger SV: Die Schützlinge von Thorsten Werner und Simone Budde eroberten am Wochenende im heimischen Freibad Henkhausen vor großartiger Kulisse (die Zuschauerränge waren bestens gefüllt) mit vier Siegen aus vier Spielen eindrucksvoll die Deutsche Meisterschaft. Von vielen insgeheim erhofft, aber sicherlich vor allem in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Die Kurzberichte der Hohenlimburger Spiele:

Hohenlimburger SV - SV BW Bochum 5:1 (1:0, 3:1, 0:0, 1:0). Drei Tage nach dem 9:1-Erfolg im NRW-Liga-Punktspiel taten sich die heimischen Wasserball-Nixen zunächst recht schwer. Nach fünfminütigem Abtasten aber gelang Lena Schäfer nach einer Staffelkombination zwischen allen Spielerinnen der Führungstreffer, der die Nervosität allmählich weichen ließ.

Lena Schäfer (2) und Neuzugang Svenja Bordewick schraubten die Führung bei einem Bochumer Gegentreffer auf 4:1. im dritten Viertel herrschte Leerlauf, sah sich der unzufriedene Trainer Thorsten Werner zu einer lautstarken Standpauke genötigt. Zumindest fiel kein Gegentor mehr, konnte Annalena Fritze den allemal souveränen 5:1-Endstand herstellen.

Hohenlimburger SV - SC Chemnitz 11:4 (2:1, 4:2, 3:0, 2:1). Im vorweggenommenen Endspiel gegen den ostdeutschen Meister, der zuvor NRW-Liga-Spitzenreiter Uerdingen bemerkenswert glatt mit 12:7 entzaubert hatte, explodierten die HSV-Mädchen geradezu. Sie gewannen alle vier Viertel und boten dabei glänzende Spielzüge, agierten dabei mannschaftlich wie aus einem Guss und präsentierten sich auf den Punkt in Bestform. Erneut eröffnete Lena Schäfer nach fünf Minuten den Torreigen. Und da jeder dort aushalf, wo „Not am Mann“ war, sprang am Ende sogar ein Kantersieg über die konsternierten Schulz-Schützlinge heraus.

Hohenlimburger SV - FS Duisburg 21:6 (8:0, 3:3, 8:0, 2:3). Beim ersten Match am Sonntag waren die Hohenlimburgerinnen erstaunlich wach und sorgten gegen den überforderten Titelverteidiger, der sich als Punktelieferant präsentierte, schon im ersten Viertel mit einem 8:0-Lauf für klare Verhältnisse.

Es dauerte lange, ehe HSV-Torfrau Shirin Beermann erstmals hinter sich greifen musste. Auch das dritte Viertel endete mit 8:0 zugunsten der Hohenlimburgerinnen, die es sich erlauben konnten, zwischenzeitlich mehrere Gänge herauszunehmen und sich im vierten Abschnitt für das letzte Prestigematch gegen Uerdingen zu schonen.

Hohenlimburger SV - SV Bayer Uerdingen 13:8 (3:1, 4:3, 4:2, 2.2). Die HSV-Nixen wollten unbedingt auch den „Angstgegner“ bezwingen und den Titel verlustpunktfrei einfahren. Deshalb hatte sich das Trainergespann Werner/Bude auch einige taktische Änderungen einfallen lassen, agierten die Hohenlimburgerinnen ebenso respektvoll wie konzentriert.

Zwar geriet man früh in Unterzahl und erstmals in Rückstand, doch Annalena Fritze glich postwendend aus. Und Lena Schäfer, die ein hervorragender Turnier spielte, sorgte per Doppelschlag zum 3:1 für den richtungsweisenden Vorsprung, der kontinuierlich ausgebaut wurde.

HSV: Shirin Beermann; Svenja Bordewick (10), Annika Schega (8), Gina Catzkowski (10), Annalena Fritze (3 ), Kira Arnusch, Lena Schäfer (10), Johanna Tripp (2), Stina Schega (3), Alexandra Ens (5), Helena Schäfer (2 ), Leonie Prinz, Helena Tripp.

Die übrigen Ergebnisse:

Uerdingen - Chemnitz 7:12

Duisburg - Bochum 2:10

Duisburg - Uerdingen 4:21

Bochum – Uerdingen 3:6

Duisburg – Chemnitz 3:19

Bochum – Chemnitz 2:2

Die Abschlusstabelle:

1. Hohenlimburg 50:19 8:0

2. Chemnitz 37:23 5:3

3. Uerdingen 42:32 4:4

4. Bochum 16:15 3:5

5. Duisburg 15:71 0:8

Heinz-Werner Schroth

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