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HSG setzt dickes Ausrufezeichen

18.09.2012 | 19:00 Uhr
HSG setzt dickes Ausrufezeichen

Hohenlimburg.   „Ich wusste ja, das wir eine starke Mannschaft haben würden. Aber dass sie so gut ist, hätte ich nicht gedacht“, war Vorsitzender Stephan Willner nach dem 28:21-Triumph seiner HSG-Handballer in Schwerte voll des Lobes. Schließlich ist es ja erst ein paar Monate her, da hatte der damalige Landesliga-Neuling vom Lokalrivalen in eigener Halle 51 Tore eingeschenkt bekommen.

„Ich wusste ja, das wir eine starke Mannschaft haben würden. Aber dass sie so gut ist, hätte ich nicht gedacht“, war Vorsitzender Stephan Willner nach dem 28:21-Triumph seiner HSG-Handballer in Schwerte voll des Lobes. Schließlich ist es ja erst ein paar Monate her, da hatte der damalige Landesliga-Neuling vom Lokalrivalen in eigener Halle 51 Tore eingeschenkt bekommen.

Wenn man dann noch bedenkt, dass Schwerte unter seinem für kompromisslosen Tempohandball bekannten Trainer Niclas Kohl in keinem Heimspiel weniger als 29 Treffer erzielt hat, lässt sich erst ermessen, welch grandiose Abwehrleistung die Hohenlimburger geboten haben. Dabei hatten sich die Gastgeber durch einen Jugend-Gruppenfototermin direkt vor dem Match den gesamten Nachwuchs als stimmgewaltige Unterstützung eingeladen, um die sangesfreudigen Hohenlimburger Fans nicht zu sehr dominieren zu lassen.

Obwohl der prominente Trainerkollege Yogi Löw mit ähnlicher Taktik beim EM-Halbfinale völlig schief lag, probierte es auch HSG-Coach Oliver Landsiedel mit der Opferung der rechten Flügelzange und bot dort statt des torgefährlichen Faruk Brahimi den sonstigen Rückraumspieler Sebastian Marks auf, der eigentlich nur die Aufgabe hatte, keinen Steilpass auf Schwertes Konterspezialist Denissov zuzulassen. Als Marks kurzzeitig angeschlagen war, übernahm Brahimi diesen Part - und sah sofort wegen groben Fouls die Rote Karte.

Zum Glück war Marks wieder einsatzfähig und schaffte es, Denissov bei drei Toren zu halten. Und auch der Halblinke Höntsch musste sich gegen die engagierte Hohenlimburger Innenverteidigung mit drei Treffern begnügen. Mit anderen Worten: Landsiedels Taktik war ein Volltreffer, führte aufgrund der konsequenten Umsetzung auch durch die übrigen Feldspieler dazu, dass die Ruhrstädter kein einziges Mal in Führung gehen konnten. Wie schon gegen Bergkamen brillierte Felix Bauer im Abschluss, zeigten die beiden Wittke-Brüder, was man unter jahrelanger Oberliga-Erfahrung versteht. Da schmerzte auch nicht, dass der sonstige Torjäger „Toto“ Kißling, durch zwei frühe Zeitstrafen gebremst, diesmal nur zweimal einnetzen konnte.

Bernd Großmann



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