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Hohenlimburger Plus: Kader so breit wie nie

13.11.2012 | 19:00 Uhr
Hohenlimburger Plus: Kader so breit wie nie

Hohenlimburg.   Wenn nach Erklärungen für den Formanstieg bei Handball-Landesligist HSG Hohenlimburg gesucht wird, spricht man meist von den beiden Wittke-Brüdern und Kreisläufer Kißling, denn diese Akteure kamen von höherklassigen Vereinen und haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit nur zweimaligem Training pro Woche Leistungsträger sind.

Wenn nach Erklärungen für den Formanstieg bei Handball-Landesligist HSG Hohenlimburg gesucht wird, spricht man meist von den beiden Wittke-Brüdern und Kreisläufer Kißling, denn diese Akteure kamen von höherklassigen Vereinen und haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit nur zweimaligem Training pro Woche Leistungsträger sind.

Dass die HSG aber mit erst einer Niederlage derzeit gemeinsam mit dem hohen Titelfavoriten aus Sundwig-Westig an der Tabellenspitze liegt, ist auch auf zwei Neuzugänge zurückzuführen, die man eigentlich nur als Ergänzungen angesehen hatte, die sich aber durch ihre konstanten Vorstellungen in den Vordergrund geschoben haben.

Da ist zum einen Rückraumspieler Ralf „Ralle“ Kramer, der mit seiner zweikampfbetonten Spielweise eine neue Note ins ansonsten sehr geordnete Angriffssystem der HSG bringt, längst zu einem der Publikumslieblinge avanciert ist und von Trainer Oliver Landsiedel schon mehrfach in die Startformation berufen wurde.

Als zweiter Senkrechtstarter hat sich Sven Mang entwickelt. Der vom Kreisligisten Post Hagen gekommene Keeper machte es schon in der Vorbereitung seinem Chefcoach schwer, eine Entscheidung über das Torhütergespann zu treffen. Letztlich entschloss sich Landsiedel gegen seine eigene Vorgabe, mit drei Schlussleuten in die Meisterschaft zu gehen., „Sven hat sich prima entwickelt, zählt zu meinen trainingsfleißigsten und lernwilligsten Spielern“, ist Landsiedel längst froh, jetzt dauerhaft auf ein Trio bauen zu können. Schließlich hatte René Kind, der durch das Abspecken einiger Pfunde deutlich reaktionsschneller geworden ist, einige Wochen in den USA verbracht, fiel Lars Blömer, im Vorjahr noch die unumstrittene Nummer eins, zuletzt krankheitsbedingt aus.

Sind alle drei fit, wird es also weiter nach Tagesform gehen, sprich Landsiedel nach dem Donnerstag-Training entscheiden, auf welches Pärchen er beispielsweise kommenden Samstag in Schalksmühle setzt. Und niemand verbietet ihm, alle Drei einzutragen oder gar einzusetzen, wie es letzten Samstag der VfS Warstein bei seinem 37:27-Coup über den nächsten HSG-Gast aus Heeren-Werve gemacht hat.

Sieht sich Hohenlimburg aktuell als Titelanwärter? Dazu meint Vorsitzender Stephan Willner: „Platz zwei möchten wir gerne behaupten. Und wenn der HTV patzt, greifen wir zu. Aber ich weiß ja, das sie unbedingt hoch wollen.“ Notfalls, wie man hört, mit einem neuen Linkshänder auf halbrechts.

Bernd Großmann



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