Graffiti beseitigen
25.09.2008 | 17:05 Uhr 2008-09-25T17:05:24+0200Hohenlimburg. (-hey) Nach der fast zweistündigen Diskussion zur zukünftigen (Hohenlimburger) Schullandschaft eilten am Mittwochabend in der Sitzung der Bezirksvertretung die Parlamentarier im Sauseschritt durch die Tagesordnung.
Um die Exponate aus dem einstigen Schlossmuseum, die vor vielen Jahren nach Hagen ausgelagert worden sind, wieder nach Hohenlimburg zurück zu holen, sollen neue Vitrinen gekauft werden. Die Verwaltung wird beauftragt, diese zu bestellen. Die Lieferzeit beträgt voraussichtlich drei Monate.
Einstimmig sprach sich die Bezirksvertretung auch für einen Markttag (Dienstag) in Elsey aus. Vorausgesetzt, dass eine Ortsprüfung keine unerwarteten Schwierigkeiten offenbart.
Freude wird bei den heimischen Leichtathleten aufkommen. Denn die Hoch- und Weitsprunganlage im Kirchenbergstadion soll saniert werden. Dazu gibt die Bezirksvertretung einen satten Zuschuss aus "Altmitteln". Tenor: In Kooperation mit dem Grünflächen- und dem Sportamt sowie dem Elseyer Turnverein und dem Verband für Sport soll geprüft werden, was machbar ist.
Anschieben will die Bezirksvertretung mit einem Zuschuss aus Altmitteln auch den geplanten Spielplatz am Koenigsee. Der Umweltlehrpfad soll mit Hilfe privater Sponsoren ermöglicht werden.
Um die Attraktivität des Cafe? Reals, des Jugendzentrums Jahnstraße, des Paul-Gerhardt-Hauses und des Jugendforms Halden zu erhalten, sollen - je nach Bedarf - neue Computer gekauft oder die vorhandenen repariert werden. Auch dafür stellt die BV Geld bereit.
Es ist an den Fingern beider Hände nicht abzuzählen - so häufig haben sich die Bezirksvertreter mit dem Thema Graffiti und insbesondere Graffitibeseitigung in Hohenlimburg beschäftigt. Viele gute Ideen wurden geboren - aber nur ganz wenige umgesetzt, weil die finanziellen Voraussetzungen fehlten. Das soll jetzt anders werden. Die Bezirksvertretung möchte sich mit einem Zuschuss an der Graffiti-Beseitigung beteiligen.
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