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Fluten reißen unwillkommenes Gehölz auf Kanu-Strecke

12.01.2012 | 16:34 Uhr
Fluten reißen unwillkommenes Gehölz auf Kanu-Strecke
Siegfried Schulte beseitigt unwillkommenes Gehölz, dass die Fluten an die Kanustrecke gespült haben.

Hohenlimburg.Das „Hochwasser“ an der Lenne ist zurückgegangen. Jetzt beginnt für Siegfried Schulte, Trainer und Vorsitzender des Kanu-Clubs Hohenlimburg, die Arbeit, die Kanu-Strecke unter der Stennertbrücke wieder auf Vordermann zu bringen.

Die „Fluten“ haben einiges an Baumstämmen, Ästen und auch anderes Gerümpel mitgerissen. Bevor Schulte seine Schützlinge wieder auf die Kanu-Strecke zum Training bittet, muss er das Gehölze erst beseitigen, damit sich kein Sportler daran verletzt. Auch einige Steine hat die starke Strömung in die Strecke gespült. Dazu muss er vom Ufer und vom Mitteldamm die Äste aus dem Wasser ziehen bzw. die Steine wieder gerade rücken. Nicht ungefährlich. „Die Strömung ist immer noch sehr stark, das nimmt man von außen nicht wirklich wahr“, so der erfahrene Übungsleiter.

Training wieder möglich

Als unsere Zeitung ihn gestern zufällig an der Lenne traf, machte der 70-Jährige schon wieder ein zufriedenes Gesicht. „Das Wasser ist nach zwei trockenen Tagen wieder zurückgegangen, wir können wieder vernünftig trainieren“, so Schulte.

Während des „Hochwassers“ waren für die Sportlerinnen und Sportler des KCH nur Ausdauerfahrten möglich. Auch diese gestalteten sich angesichts des hohen Wasserstandes und der kalten Temperaturen zur einer „Mammutaufgabe“ für die Kanuten, die ganz schön in die Arme ging. Aus Spaß, aber unter „schärfster Aufsicht“, durften die Kanuten auch mal in den Wellen paddeln. „Das macht einfach Spaß“, so Siegfried Schulte.

Der Übungsleiter hofft, dass in den nächsten Tagen möglichst wenig Regen fällt, damit sich der Trainingsbetrieb am Hohenlimburger Landes-Leistungszentrum nicht noch weiter verzögert. „Im Sauerland liegt viel Schnee. Wenn dort jetzt ein warmer Regen fällt und Tauwetter herrscht, dürfte der Wasserstand bei uns wohl noch einmal steigen“, prophezeit Siegfried Schulte.

Lutz Risse

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