Das aktuelle Wetter Hohenlimburg 17°C
Neujahrsempfang

Erbprinzenpaar lud ins Schloss

31.01.2010 | 18:57 Uhr

Hohenlimburg. Das größte gesellschaftliche Ereignis dieses Wochenendes war der Fürstenempfang zum Neuen Jahr. Rund 120 verdiente Persönlichkeiten aus Hohenlimburg und der Region waren der Einladung gefolgt, im Schloss bei Sekt und Häppchen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Politik, Verwaltung, Kirche, Vereine und viele andere Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren vertreten. Auch Hermann Hulvershorn, zum ersten Mal nicht als amtierender Bezirksbürgermeister beim Empfang, hatte den Gang hinauf ins Schloss nicht gescheut.

Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg und seine Gemahlin Marissa nahmen im Vorraum des Fürstensaales die guten Wünsche ihrer Gäste für das neue Jahr entgegen. Sie gaben sich sympathisch natürlich und aufgeschlossen, und auch nach dem offiziellen „Defilee” sah man den Hausherrn und seine Gattin noch intensiv im Fürstensaal und dessen Vorraum mit ihren vielen Gästen plaudern. Den Gästen wurden Sekt und exquisite Häppchen gereicht, und sie griffen gern zu.

Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg hatte schon in seiner Einladung wissen lassen, dass das Schloss im vergangenen Jahr dank der gemeinnützigen Betriebsgesellschaft und des regen Engagements zahlreicher Vereine sehr gut in der Öffentlichkeit präsentiert worden sei. Diese Entwicklung gelte es, weiter zu pflegen.

Da traf es sich, dass Schloss Hohenlimburg gerade in diesen Tagen ein Magnet für viele tausend Menschen aus Nah und Fern ist. Dank der Illuminationskünste des in Unna beheimateten Lichtkünstlers Wolfgang Flammersfeld strahlt die Anlage im Sinne des Wortes in die Region und darüber hinaus aus.

Selbstverständlich war auch Wolfgang Flammersfeld zu Gast, der mit Diaprojektoren und Scheinwerfern das Schloss in diese Zauberwelt verwandelt. Unsere Zeitung fragte den Künstler nach den Lichteffekten, auf die er besonders stolz sei. „Das ist der Wehrgang mit den blauen Neonröhren und die Turmmauer von innen. Da kommt das Gebäude sehr gut durch, die Beleuchtung gibt ihm eine starke Tiefe.”

Flammersfeld, der zuvor in Dortmund das „Winterleuchten” in Licht inszeniert hat, suchte nach weiteren Projekten in der Region und fand so über das Internet zu Schloss Hohenlimburg. Sein nächstes Projekt wird Ostern der Gruga-Park in Essen sein. Der fürstliche Kanzleidirektor Albrecht Wrede gratulierte Flammersfeld spontan zu dieser Lichtgestaltung.

Marissa, Erbprinzessin zu Bentheim-Tecklenburg war ebenfalls sehr angetan: „Wir sind ganz begeistert von der Illumination, die überall ein anderes Bild entwirft. Es kommen soviele Leute, Familien und Fotografen und genießen die zauberhafte Stimmung. Diese wunderbare Illumination hat unsere Erwartungen übertroffen.” Auch Erbprinz Maximilian fand anerkennende Worte: „Die Lichtspiele sind voller Poesie”.

Es habe keinen besseren Zeitpunkt für den Empfang geben können, denn „das Schloss ist in aller Munde, es kann auf einer Woge des Erfolges baden”, befand Torsten Berninghaus, selbst Hohenlimburger und geschäftsführender Redakteur der Westfalenpost.

Oberbürgermeister Jörg Dehm erkannte „noch viel Potenzial in Hohenlimburg”. Und auf spezielle Nachfrage: Im Miteinander von Hagen und Hohenlimburg erkenne er eine zwanglose Koexistenz sowie eine gute Kooperation bei den praktischen Dingen.

Kirsten Niesler

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2463258/create

Aktuelle Fotos und Videos
Von Bentley bis Porsche
Bildgalerie
Oldtimerfahrt
272 Schüsse bis zum Titel
Bildgalerie
Schützenfest
Schotten-Spektakel
Bildgalerie
Keltic-Festival
Wahlabend in Hagen
Bildgalerie
NRW-Wahl
Aus dem Ressort
Firmenjubiläum: Für den Uhrmachermeister Harald Weißgerber bleibt die Zeit nie stehen
Hohenlimburg
Unaufhörlich tickt das Innenleben der Taschenuhr in den Händen von Harald Weißgerber. Die winzigen Zahnräder greifen sauber ineinander und erwecken das Schmuckstück zum Leben. Zum 60-jährigen Geschäftsjubiläum spricht der Uhrmachermeister über den rasanten Wandel der Schmuckwelt.
„Dieses Festival noch zu toppen“
Hohenlimburg
„Jetzt bin ich reif für die Insel“, schmunzelt Rick Field, obwohl er als Motor des Keltic-Festivals von Schloss Hohenlimburg in den zurückliegenden Tagen zunächst einmal entspannen und durchatmen konnte.