Eindrucksvolles Kammerspiel
16.11.2010 | 17:10 Uhr 2010-11-16T17:10:00+0100
Hohenlimburg.(rd) Ein gut besuchtes kammermusikalisches Meisterkonzert durften die Freunde klassischer Musik am Sonntag im Schloss erleben.
Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Hagen widmeten dieses Konzert Robert Schumann anlässlich seines 200. Geburtsjahres. Mit Ursina Staub (Viola), Werner Köhn (Violine), Rüdiger Brandt (Violoncello) und Andres Reukauf (Klavier) hatten sich vier erfahrene Musiker der Komponisten Beethoven und Schumann angenommen.
Zunächst erklang Ludwig van Beethovens Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 1 Nr. 3 in C-Moll. Vor diesem Stück soll Joseph Haydn seinen Schüler Beethoven gewarnt haben. Haydn soll der Meinung gewesen sein, dass die Wiener die in Teilen gewaltige und düstere Partitur nicht schätzen würden. Doch genau dieses Trio wurde das erfolgreichste der Opus-Nr. 1.
Die Kammermusiker überzeugten hier mit klarem Strich, der Präzision ihres Zusammenspiels und der Ausdruckskraft ihres Spiels.
Nach der Pause war das Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Es-Dur op. 46 von Robert Schumann an der Reihe. Auch bei diesem Quartett wusste das Publikum die Virtuosität und Einfühlsamkeit der Musiker zu schätzen und schenkte dem kleinen Ensemble brausenden Applaus.
Wie immer bei den Kammerkonzerten im Schloss, genossen es die Besucher, so „nah dran zu sein“. Die einzigartige Akustik des Fürstensaals besitzt eine weitere Besonderheit, wie sie nur das Schloss Hohenlimburg bieten kann.
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