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Die „Alten“ sollen es richten beim SC Berchum/Garenfeld

09.02.2012 | 16:10 Uhr
Die „Alten“ sollen es richten beim SC Berchum/Garenfeld

Hohenlimburg.   Nach durchaus anstrengender Hallen-Saison gönnten sich die Bezirksliga-Fußballer des SC Berchum/Garenfeld eine zweiwöchige Auszeit. „Die hat allen gut getan, denn jetzt geht jeder wieder frisch ans Werk“, konnte Trainer Rupert Gerl am Dienstag immerhin 18 Akteure im Waldstadion begrüßen

Nach durchaus anstrengender Hallen-Saison gönnten sich die Bezirksliga-Fußballer des SC Berchum/Garenfeld eine zweiwöchige Auszeit. „Die hat allen gut getan, denn jetzt geht jeder wieder frisch ans Werk“, konnte Trainer Rupert Gerl am Dienstag immerhin 18 Akteure im Waldstadion begrüßen.

Auch der Mannschaftsabend am letzten Freitag, wo die Bowlingkugel geschwungen wurde, bestärkt Gerl in der Meinung, dass die Stimmung im Team weitaus besser ist als der Tabellenplatz. Rang 13 mit vier Zählern Rückstand auf den VfB Schwelm, der aber noch das Nachholspiel gegen den Vorletzten aus Esborn bestreitet bedeutet schlichtweg akute Abstiegsgefahr.

Für den Vorstand des SC aber kein Grund, in der Winterpause hektisch nach Verstärkungen zu suchen. Es gibt zwar drei Neuzugänge mit dem Hohenlimburger Andrej Lubimow, Alexander Götze (Geisecke II) und Guiseppe Tripi (C.R. Italiano), doch ging die Initiative dabei nicht vom Fusionsclub aus. „Alle drei kommen aus unterklassigen Teams und wollen sich jetzt in der Bezirksliga beweisen. Die Vorbereitung wird zeigen, ob sie es in meinen Kader schaffen oder in der Kreisliga-Reserve zum Zuge kommen“, gibt Gerl keinerlei Einsatzgarantien, ist grundsätzlich aber froh über eine Erweiterung der beiden Senioren-Kader.

Seine Hoffnungen, den Ligaverbleib zu schaffen, ruhen jedoch in erster Linie auf den bewährten Kräften. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Zeug zu einer Aufholjagd haben. Wenn Leistungsträger wie Niklas Braun, Dominic Hess und Thorsten Nierhoff voll einsatzfähig sind, wir ein wenig mehr Glück im Abschluss haben und aus den Fehlern der Hinserie gelernt haben, ist noch alles drin.“

Schon das erste Pflichtspiel des Jahres am 18. März in Esborn wird richtungweisende sein, muss die Revanche für die 3:5-Hinspielschlappe gelingen. Deshalb geht der SC auch mit großem Elan in die Testspielphase, die am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den Bezirksligisten Vestia Disteln eröffnet wird. Weitere Gäste sind der TuS Iserlohn (19.2.), VfL Hörde (26.2.), Nachbar Eintracht Hohenlimburg (1. 3.), der VfL Nordkirchen (3.3.) und der SSV Kalthof (11.3.).

Eine weitere Zusammenarbeit mit Rupert Gerl will der SC nicht vom Klassenverbleib abhängig machen. „Er leistet die gleich gute Arbeit wie im Aufstiegsjahr“, bestätigt der Sportliche Leiter Thomas Becker die Bemühungen, Gerl für eine dritte Amtszeit zu verpflichten. Auch der Coach selbst ist nicht abgeneigt, möchte aber noch ein wenig abwarten: „Ich bleibe nur, wenn das Gros der Mannschaft zusagt.“

Bernd Großmann

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