Der HV Westfalen tagte in Dortmund
20.06.2007 | 09:01 Uhr 2007-06-20T09:01:17+0200HANDBALL Hohenlimburg. (WR) Es war das Jahr des Handballs mit drei deutschen Europapokal-Triumphen und dem WM-Titel als Krönung. Da an den Erfolgen auch der Handballverband (HV) Westfalen seinen Anteil mit der großartigen Organisation der WM-Spiele hatte,
Kein Wunder, dass die Verantwortlichen um den Dortmunder Dieter Stroband (Präsident - Bild), Ulrich Copar (Vize Finanzen), Reiner Jahnke (Vize Recht), Günter Brinkis (Vize Spieltechnik) und Carsten Korte (Vize Jugend) bestätigt wurden. Hermann Wegener (Dortmund) bleibt nach knapper geheimer Abstimmung Lehrwart, Dortmunds Kreisvorsitzender Dieter Gohmann wurde in die Technische Kommission berufen und Bärbel Puchert zur Kassenprüferin gewählt. Im Vorsitz des Landesspruchausschusses löste Jürgen Göckemeyer (Legden) Dr. Hans-Jörg Korte ab.
Ranghöchste Gäste waren DHB-Präsident Ulrich Strombach, der Jochen Meschke und die Westfalenhalle als Tagungsort in den höchsten Tönen lobte, und Sportdezernent Jörg Stüdemann.
Mit 103 000 Mitgliedern in 450 Vereinen ist der HV Westfalen der größte Landesverband in den alten Bundesländern. Der Verband hofft, die Zahl noch weiter steigern zu können und will sich über einen Antrag beim nächsten Verbandstag des Westdeutschen Handball-Verbandes entsprechend mehr Gewicht erlangen.
Eine knappe Mehrheit (41:39) fand ein Antrag, der auf den HVW-Jugendtag zurückgeht, den Gebrauch von Harz freizugeben. Über das weitere Vorgehen muss nun der Verbandstag des WHV entscheiden. Von Seiten der Kommunen ist Widerstand zu erwarten.
Der Technischen Kommission gehören künftig die Spielwarte der beiden Bezirke an. Die Erhöhung des Kilometersgeldes für Schiris (5 Cent pro Kilometer) wurde abgelehnt. Zudem gibt es das amtliche Organ des HV, "Westfalenhandball" künftig nur noch per Internet.
Dieter Stroband
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