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Auf seine fachliche Kompetenz war stets Verlass

24.05.2011 | 16:34 Uhr
Auf seine fachliche Kompetenz war stets Verlass
Hans Scheuer wird offiziell von Horst Wisotzki und Heinz Jäger verabschiedet.

Hohenlimburg.(rd) „Nicht nur auf seine fachliche Kompetenz war immer Verlass, auch auf seine Lebenserfahrung konnten wir stets zurückgreifen“, sagt Horst Wisotzki, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Hagen, über Hans Scheuer, den scheidenden Verwaltungsleiter des Amtes.

Nach über 45 Jahren Dienst bei der Stadtverwaltung hieß es im Kreise der Kolleginnen und Kollegen, Abschied zu nehmen für Scheuer, der sich zwar auf seinen Ruhestand freut, aber „sehr gerne“ an die Zeiten bei der Verwaltung zurückerinnert. „Insbesondere der kameradschaftliche Zusammenhalt bei der Feuerwehr“, sagt Scheuer und lacht, „hat mich so lange aushalten lassen.“

Nach seinem Eintritt bei der Stadt Hohenlimburg am 1. April 1966 durchlief Scheuer die Ausbildung zum Verwaltungsbeamten für den mittleren, nichttechnischen Verwaltungsdienst. Zunächst in der Bauverwaltung für Erschließungsanträge zuständig, wechselte er im Jahr 1980 zum damaligen Zivilschutzamt, deren Leiter er Anfang 1990 wurde. Am 1. August 2001 übernahm er dann die Leitung der allgemeinen Verwaltung beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz. Für ihn eine Traumkonstellation, konnte er doch hier sein berufliches wie privates Engagement verbinden. Seit über 43 Jahren gehört er der Löschgruppe Hohenlimburg-Mitte an, deren Abschnittsführer er über viele Jahre war.

„Sicher werde ich mich auch im Ruhestand bei den Kollegen noch das ein oder andere Mal blicken lassen“, sagt Scheuer, „aber jetzt steht erst einmal die Familie im Mittelpunkt“.

Seine Frau Christiane und seine Tochter Britta sollen jetzt mehr von ihm haben. War er doch beruflich immer sehr eingespannt, um mit seinem Verwaltungsteam für die 273 Beschäftigten bei der Berufsfeuerwehr und die rund 500 bei der Freiwilligen Feuerwehr da zu sein.

„Langweilig wurde es mir nie“, sagt Scheuer, „was ich mir nachmittags für den nächsten Tag vorgenommen hatte, konnte ich bereits morgens wieder verwerfen.“ Seinen Nachfolger Gerd Siskowski bezeichnet er als absoluten Glücksfall für seinen bisherigen Posten. „So wie Hans ein absoluter Glücksfall für uns war“, sagt Wisotzki.

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