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Am 3. August 2007 erster Spatenstich

03.08.2010 | 16:20 Uhr
Am 3. August 2007 erster Spatenstich
Bagger Spatenstich Monsterbrücke

Hohenlimburg.Der 3. August 2007 war für Hohenlimburg ein historischer Tag. An diesem Freitag setzte am frühen Nachmittag der damalige Bezirksbürgermeister Hermann Hulvershorn den Bagger in Bewegung und machte den ersten Spatenstich für den Bau der neuen Brücke über die Bahnlinie Hagen - Siegen.

Viele Hohenlimburger hatten schon nicht mehr daran geglaubt, dass diese Verbindung in die ehemaligen Industrietäler Wesselbach und Nahmer doch noch erstellt werden würde. Für manche 50 Jahre zu spät. Gleichwohl war bei vielen Gästen die Erwartungshaltung und die Freude groß.

Bevor der erste „Spatenstich“ für die neue Brücke gesetzt worden war, waren die Bagger schon in der Unternahmer aktiv. Am Kronenburgplatz begann die zweite große Baumaßnahme, die parallel zum Bau der neuen Brücke erfolgen sollte.

Negativfaktoren

Eine neue Kanalisation bis zur Jahnstraße, bis zum „Tor“ zur Wesselbach. Dass diese Baumaßnahme mehr als drei Jahre dauern würde und die Tiefbauer sowie die Mitarbeiter der Stadt Hagen um Bauleiter Guido Rose zwischenzeitlich Kritik einstecken mussten, hatte beim Start niemand erwartet.

Es waren jedoch zahlreiche Negativfaktoren, die nicht eingeplant worden waren, die sich letztlich aber als Hemmschuhe für eine zügige Fertigstellung herauskristallisierten: Der manchmal zu felsige und somit zu harte Untergrund, und insbesondere die harten Winter der Jahre 2009 und 2010, die dafür sorgten, dass die Baustelle für Monate ruhte.

Das fanden die Anwohner, insbesondere aber die Gewerbetreibenden, nicht amüsant. Michael Grobe, Inhaber der Kleinen Bäckerei von der Jahnstraße, nahm es angesichts der unendlichen Dauer der Baumaßnahme und der damit verbundenen Sperrung der Lebensader ins Nahmertal, mit einer gehörigen Portion Humor: „Wir kennen schon den Monat, wann die Straße wieder freigegeben wird, wir kennen nur noch nicht das Jahr.“

Doch all die Widerwärtigkeiten werden in wenigen Tagen vergessen sein, wenn der Verkehr dann wieder über „neue“ Isenbergstraße in die Wesselbach und insbesondere über die Jahnstraße fließen kann. Noch ist die Abschlussdecke nicht aufgezogen. Doch Guido Rose ist zuversichtlich, dass dieses in den nächsten Tagen geschehen wird. Dann gilt es, „nur“ noch jenen Vorplatz zu gestalten und zu bepflanzen, der den Mehrfamilienhäusern an der Isenbergstraße mit den Geschäften und Gaststätten zur neuen Blüte verhelfen soll. Denn wenn alles grünt und sprießt, könnte dort wieder Leben stattfinden, das in den zurückliegenden Jahren ausgestorben schien.

Platz der 7 Kurfürsten

Und auch der Platz der 7 Kurfürsten muss wieder saniert werden. Der wurde in den zurückliegenden Monaten als Ausweichstrecke genutzt, um den Verkehr über die Kaiserstraße in Richtung Nahmer fließen zu lassen. Es wird somit noch ein Weilchen dauern, bis die Bagger endgültig die Wesselbach verlassen haben. Aber das ist den Anwohnern eigentlich relativ „wurscht“. Sie freuen sich auf jenen Zeitpunkt, wann der Durchgangsverkehr erstmals wieder störungsfrei läuft.

Volker Bremshey

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Kommentare
27.08.2010
11:47
Am 3. August 2007 erster Spatenstich
von hagfri | #3

#2 von BaeDa, verdammt langsam. 1926 wurde der erste Spatenstich dort gemacht. Es gibt in Arnsberg, bei der Bezirksregierung Unterlagen, da kann man das selbst nachlesen.

04.08.2010
23:33
Am 3. August 2007 erster Spatenstich
von BaeDa | #2

Es gab schon so manche „ Erste Spatenstiche“ in Hohenlimburg ‹(•¿•)›
http://www.youtube.com/watch?v=7NQLbxgju7A

04.08.2010
21:59
Am 3. August 2007 erster Spatenstich
von Kameramann | #1

Das Video zum Spatenstich:
http://www.hohenlimburg.org/videos/spatenstich.html

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