25 attraktive Entwürfe
10.02.2012 | 17:37 Uhr 2012-02-10T17:37:00+0100
Hohenlimburg.Die neue (schöne) Fußgängerunterführung an der Bahnstraße / Herrenstraße ist bereits in einem jammervollen Zustand. Schmierfinken machen sich fast nächtlich einen Spaß daraus, Graffiti an die Wände zu sprühen.
Kaum sind diese für einen ordentlichen Batzen Geld entfernt und die Wände wieder gesäubert worden, setzen die Graffiti-Sprayer ihr unsinniges Werk fort.
Eine Lösung, um diese Schmierereien dauerhaft zu unterbinden, gibt es eigentlich nicht.
Eigentlich.
Denn Thomas Michel (SPD) hatte eine gute Idee. Es gilt bei Sprayern das ungeschriebene Gesetz, die Kunstwerke anderer nicht zu beschmieren und somit zu verunstalten. Deshalb regte Thomas Michel an, die Wände mit Hohenlimburg-Motiven zu verzieren.
Schnell war der Kontakt zum Cuno-Berufskolleg geknüpft. Und dort zeigten sich die zukünftigen Maler- und Lackierer begeistert von der Idee, Hohenlimburg-Motive zu entwerfen, die dann eine oder mehrere Wände der Unterführung schmücken sollen. Und auch die Stadt Hagen gab unter bestimmten vertraglichen Bedingungen letztlich grünes Licht.
Doch wie ist diese gute Idee zu finanzieren, die Farbe zu bezahlen? Ein Sponsor wurde gesucht - und gefunden. Manfred Kissing, DK-Projektentwicklung und mit seinem Partner Herbert Domansky Investor der Innenstadtsanierung, war bereit, die Idee zu fördern.
Deshalb ließen die Cuno-Schüler jetzt ihrer Kreativität freien Lauf. Mehr als 25 Entwürfe konnten Claudia Krämer und Thomas Michael in den zurückliegenden Tagen in Empfang nehmen. Diese sollen in der kommenden Woche am Brucker Platz im Schaufenster eines leerstehenden Ladenlokales ausgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Einige Entwürfe sind überaus gelungen, erinnern an die Kleinbahn der Nahmer, an das Schloss oder an historische Häuser der Innenstadt.
Die schönsten Vorschläge kommen dann in eine Endausscheidung, bevor die Hagener Cuno-Schüler das schönste Werk - oder die schönsten Werke - dann an die Wände der Unterführung bringen. Solche Arbeiten gehören auch zu den Lehr- und Lernzielen am Berufskolleg.
Ende Mai sollen der neue Bahnsteig und das Glascafé eingeweiht werden. Wenn das Wetter mitspielt.
„Dann sollte auch die Unterführung mit den schmucken Motiven fertig sein“, sagten gestern Claudia Krämer und Thomas Michel.
21:17
Eine andere Lösung zur eindämmung der illegalen Graffitis, wäre die Schaffung von Freiflächen im öffentlichen Raum zur Förderung des legalen Graffiti. Damit kann nicht verhindert werden, dass einige Writer auf nicht genehmigten Flächen arbeiten, aber dies ist nur konsequent, um den Kindern und Jugendlichen glaubwürdig vermitteln zu können, dass sie nicht ohne Erlaubnis im öffentlichen Raum sprayen dürfen. Das ehemalige Kruppgelände Werk 4 in der Obernahmer, was sowieso keiner kaufen will, würde sich gut als Freifläche eignen! Ein paar Steinwände hochgezogen und gesponsort von z.B. Malerfirmen oder Farbhersteller, und die "DosenKünstler" können sich dort austoben! Genauso wie man die Skater aus der Fußgängerzone zum Skaterpark Hohenlimburgerstr. verbannt hat.! In anderen Städten ist das ganz gut gelungen und alle sind zufrieden!
20:33
Wer meint das es sich um wenige Sprayer/Einzeltäter in Hohenlimburg handelt, der irrt! In Hohenlimburg hat sich in den letzten 10 jahren, eine Grafittigang formiert, die meist aus Jugendlichen besteht. Flüchtig vor ihren meist degenerierten, arbeitsuchenden, geschiedenen und alkoholkranken Eltern, suchen Sie Lob, Anerkennung und Familienersatz in der Sprayerclique! Tagsüber wenden sie sich gerne und ausdauernd dem Drogen und Alkoholkonsum zu, und Schulpflicht kennen Sie nur noch aus der Grundschulzeit. Nachts geht es dan mit Farbspraydosen vollgepacktem Rucksack in die dunklen Ecken von Hohenlimburg. Der Güterbahnhof bei Hoesch in Oege ist immer wieder ein beliebtes Ziel der Dosenkünstler. Die Unterführungen in Hohenlimburg sind ein muss und momentan wieder sehr IN. Medienpräsenz ist alles und sorgt für viel Anerkennung unter seinesgleichen! Das ehemalige Krupp Werk 4 in der Obernahmer war auch eine beliebte Übungsstätte der kleinen Düsenpicassos. Schulgebäude, Bushaltestellen oder die Brückenpfeiler unter der Autobahnbrücke in Reh "A46" sind dagegen schon voll Oldschool und Reizlos. Ansonsten wenn sich die Gelegenheit ergibt wird jede, meist einfarbige Wand, bunt besprüht was die Dosen hergeben.
Wer nicht sieht was in Hohenlimburg passiert, der lebt nicht mehr, der wohnt nur noch in Hohenlimburg!
20:05
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18:23
Ich bin froh das etwas in Hagen und Hohenlimurg gemacht wird, und Ich bin auch nicht dagegen das etwas geplant, investiert und gebaut wird, aber wie es gemacht wird! Wir haben nunmal ein breites Spektrum an Bevölkerungsschichten in unserer Stadt. Geplant und gebaut aber, wurde und wird immernoch, wie in einem Hochsauerländischen Luftkurort, wo nur Landwirte und besser gestellte Eigenheimbesitzer wohnen! So zu Handeln und weiter zumachen, ist Naiv, Einfältig, Ignorant, Arrogant und Egoistisch! Natürlich kann man es nicht allen Bürgern recht machen, aber handeln und bauen nur für wenige Bevölkerungsschichten, geht auch nicht!
Einfach gesagt: Grafittis, Unrat, Vandalismus, Gewalt und Fäkalien sind aus unserer Stadt und der Gesellschaft einfach nicht mehr weg zu denken, aber man muss darauf reagieren und diese mit einplanen!
08:15
..man darf eines nicht vergessen, als die Planung damals den Bau dieser Unterführung vorsah, waren hier auf dieser Seite viele Bürger gegen diesen Bau. Auch habe mich damals dagegen ausgesprochen und vor der jetzigen Situation gewarnt. Die Unterführung hätte niemals gebaut werden dürfen, aber die sogenannten Planer und Schlaufüchse wussten es ja wieder mal besser. Wir Hohenlimburger gaben einer Brücke über den Bahnübergang den Vorrang. Ich sehe weiterhin in der Zukunft, das die von uns abgelehnten Aufzüge ebenfalls stillgelegt werden müssen weil sie zerstört, zugemüllt und mit Fäkalien dauerverschmutzt sein werden. Mit den Bildern im Tunnel? sorry, ich kann da nur lachen, denn Profibilder werden mit Sicherheit von den Schmierfinken schnellstens übertüncht werden und was da für Bilder gemalt werden und von wem auch immer, da haben wir Hohenlimburger wie immer keinen Einfluss darauf. Ganz ehrlich? es ist mir auch völlig wurscht. Die Zukunft des Tunnels sehe ich hoffentlich zugeschüttet und in 30 Jahren eine Brücke gefertigt, da muss der Fußgänger halt den kleinen Umweg über die Bahnhofsbrücke nehmen.
21:46
Eine gut Idee wäre: den Bürger die Auswahl der Motive zu überlassen und ein Professionellen, gewerblichen Sprayer das ausgewählte Motiv aufsprühen zu lassen!
Die Schüler der Cunoschule haben bestimmt gute arbeit geleistet und ein guten Anreiz gegeben, aber es ist besser das sprayen gegen sprayen, einen Profi zu überlassen!
Es ist kein Allheilmittel aber das beste was man daraus machen kann!
Auf die schließung der Unterführung und ein Brücke über die Bahngleise zu errichten wie vorgeschlagen, wird wohl in den nächsten 30 jahre nicht geschehen.
Bleibt zu hoffen das die nächste Generation an Planer, Architekten, Investoren und Politiker mehr weitsicht zeigen und die Bürger in ihren planungen mehr mit einbeziehen!
20:29
Ach und übrigens: Maler und Lackierer sind keine Sprayer sondern Handwerker! Sprayer dagegen definieren sich als Künstler und haben mit dem deutschen Handwerk nichts am Hut.
Der eine benutzt Pinsel, Klebeband, Wasserwaage, Abdeckfolie, Farbeimer und Farbrolle der andere benutzt Spraydosen, Rucksack, Baumwollmaske, Staubschutzmaske evtl., Camcorder und ein YouTube-Account!
Das ungschriebene Gesetz das man die Grafittis eines anderen Sprayer nicht übersprühen darf, mag ja unter Sprayern manchmal gelten. Ich bin mir aber sicher das dieser "Ehrenkodex" nicht für Werke eines schnöden Handwerkers gilt! Das Malen und Lackieren wird einem Maler-Azubi in 3 jahren beigebracht unter Leitung von Lehrern, Gesellen und Meister. Das Sprayen dagegen müssen sich die Sprayer selber beibringen wobei es mehr als 3 jahre dauert bis ein Sprayer unter seinesgleichen als gut befunden wird! Sprayer fangen auch meist früher im alter an mit ihrer zuneigung zur Farbe, meist so im alter von 11 jahren! Der Maler-Azubi dagegen fängt erst so mit 17 jahren, mit seiner Farb-Ausbildung an.
In der Bahnhofsunterführung am Hohenlimburger Bahnhof waren offiziele, herbeibestellte, Gewerbliche Sprayer am Werk und vor den gewerblichen Sprayer macht ein illegaler Sprayer auch kein halt mehr!
Hier versuchen sich wieder Verantwortliche mit schöngeist-Ideen in den Vordergrund zu stellen, um den verärgerten Bürger zu besänftigen! Der Schuss geht auf jeden Fall nach hinten los!
19:24
Mich regen die Grafittis und das was dagegen unternommen wird, weniger auf. Mich ärgert nur das die Bürger bei so vielen entscheidungen, die die Bürger selbst betreffen, zu wenig mitentscheiden lässt! In diesen Zeitungsartikel steht nicht das auch Ich oder andere Bürger dieser Stadt, mitentscheiden dürfen welches Bild von 25 vorgschlagenen Bilder an die Wand darf ! Und dieses nicht-mitbestimmen der Bürger und diese alleingänge von Investoren, Verantwortliche aus Stadt, Bund, Bahn und Politik, und wenn es nur kleinigkeiten sind wie 25 Motive z.B., finde Ich persönlich verwerflich und katastrophal!
Mich ärgert nicht das etwas gemacht wird, sondern wie! Man sollte die breite Masse der Bürger befragen, was in der Stadt geschehen soll! Den die Bürger müssen in ihrer eigenen Stadt wohnen und leben, und nicht welche aus anderswo her, und nicht nur eine kleine Gruppe von Menschen die meinen alles richtig zu entscheiden!
In der vergangeheit wurde schon so vieles geplant und gebaut, aber war der großteil der Bürger damit auch zufrieden? Nein, den es wird einfach über den Kopf des Bürgers hinweg entschieden! Es wird nur mitgeteilt das was gamacht wird, aber gefragt wird der Bürger im großen und ganzen doch nicht! Die Frage ist doch nicht was und überhaupt, sondern: Wie! Wie sollen wir es bauen? Wie gefällt euch das? Wie können wir es schön machen? Ich bin ein Bürger dieser Stadt wie fast 200 000 andere Bürger auch, aber Wie-entscheidungen trifft nur ein kleiner Bruchteil Menschen die u.a. sogar garnicht in dieser Stadt wohnen und leben!
18:52
Warum hat man eigentlich die Unterführung beibehalten an der Herrenstr.? Jeder in Hohenlimburg weiss wie es um die Unterführungen in Hohenlimburg bestellt ist! Da gab es eine Unteführung richtung Oegerstr. und die hat man zum glück geschlossen. Man musste angst haben das man abends beim durchgehen nicht überfallen wird, dreckig war sie und nach Urin stank es auch ordentlich. Das gleiche auch in der Unterführung Stennertstr./Jahnstr. Die Unterführung am Bahnhof geht so, aber stolpern und hinfallen möchte ich dort nicht!
Warum hat man aus diesen Urinstinkenden Dreckslöchern nicht gelernt und einfach eine schmucke Fußgängerbrücke über die Bahngleise an der Herrenstr. gebaut, und die alte Unterführung aufgegeben? In Hagen City ist man schon auf die Idee gekommen und hat dort alle Unterführungen zugebuddelt inklusive den am Bahnhofsvorplatz.
Im Lennetal, in Fley "bei C.D. Wälzholz/Kläranlage Fley" kann man so eine schöne Fußgängerbrücke schon seit Jahrzenten bewundern und begehen. Die ist sogar für Fahradfahrer geeignet! Leicht geschwungen und in U-Bauform sicherlich auch in Hohenlimburg realisierbar. Ein Aufzug für Kinderwagen und Rollstuhl würde bestimmt auch noch an der Brücke platz finden!
Die neue Unterführung scheint wieder so ein Bauprojekt zu sein, wo man den Bürger nicht befragt hat und einfach entschieden hat! Ähnlich wie es vor rund 30 Jahren mit dem Hohenlimburger Parkhaus/ZOB. geschah! Sowas finde Ich wieder ärgerlich und muss mit so ein Urinbunker und Grafittischmierloch jahrzente weiterleben.
Hätten die Verantwortlichen Planer mit den Anwohner und Bürger über die weiternutzung der Unterführung gesprochen, oder über eine Alternative, hätten bestimmt die meisten gesagt: das die Unterführungen in Hohenlimburg ein Graus sind und das wir sowas nicht weiterhin brauchen! Danach hätte man besser planen und bauen können!
17:42
Wenn ich dan in den Medien sehe, lese oder höre: Der oder die haben dieses oder jenes Projekt zur vollen zufriedenheit der Bürger entschieden, geplant und fertiggestellt. Rufen dan zur großen Schulterklopf und selbstbeweihräucherungs-Orgie im kleinen Kreis auf, nur für die großen Akteure, dan wird mir schlecht! Die Bürger aussen vorgelassen und stehent vor diesem "gelobten" schöngeredeten Projekt, sind verwundert oder verärgert! Denke sich mittlerweile: was habt ihr den da gemacht? Was soll der Mist? Was sollen wir damit? Brauchen wir doch garnicht! Haben wir doch schon!
Das Verhältnis und Vertrauen, zu den Akteuren und Verantwortlichen in dieser Stadt
ist dadurch, natürlich gestört! Mittlerweile wird bei fast jeden neu geplanten Objekt oder Projekt ein Pauschal-veto eingelegt. Seitens der Anwohner, Bürger oder irgendwelche Bürgerinitiativen. Nur weil man die Bürger garnicht oder nur unzureichend in solche Planungen mit einbezieht oder überhaupt fragt!
Traurig was in dieser Stadt passiert, nur weil man ein paar kleine Dinge nicht beachtet will!