Musikalische Ökumene in der evangelischen Kirche

Evangelischer Kirchenchor und Musiker der Philharmonie gaben ein gemeinsames Konzert in der ev. Kirche Hilchenbach.
November, das ist die Zeit der schweren Wolken, der stillen Feiertage und der getragenen Konzerte. Zu einem solchen war in die evangelische Kirche in Hilchenbach eingeladen.
Unter Leitung von Jens Schreiber wurde den Zuhörern im gut besetzten Gotteshaus eine gewisse Form der musikalischen Ökumene geboten, mit Kompositionen des Katholiken Mozart und des Protestanten Mendelssohn-Bartholdy. Der evangelische Kirchenchor und die Philharmonie eröffneten das Konzert mit dem „Te Deum laudamus” für Chor und Orchester (KV 141) des österreichischen „Wunderkindes”, gefolgt von seiner Krönungsmesse für Soli, Chor und Orchester (KV 317).
Auf die Solisten des Abends musste das Publikum allerdings nicht warten, sie waren schon beim Eingangsstück zu hören. Sopranistin Anke Hoffmann, Katharina Lewalt (Alt), Raphael Wittner (Tenor) und Bass Johannes Effertz-Wolf machten ihre Sache durchgehend sehr gut, auch insgesamt konnten Jens Schreiber und seine Musiker mit dem Abend mehr als zufrieden sein. Höhepunkt und Schluss des Konzertes zum Allerheiligentag war Felix Mendelssohn-Bartholdys' „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser”, eine Vertonung des 42. Psalms. mku












