Silvestersänger unterstützen die Jugendarbeit
08.02.2012 | 17:18 Uhr 2012-02-08T17:18:00+0100
Herscheid. „Wir wollen die heimischen Vereine unterstützen, die sich verstärkt mit der Jugendarbeit beschäftigen“, erklärte Ulrich Brodowski, Sprecher der Hüinghausener Silvestersänger. Als letzte von insgesamt sechs Organisationen durfte sich die Herscheider Jugendfeuerwehr über eine nennenswerte Spende freuen.
Die Spende an die Nachwuchsfeuerwehrleute hat Tradition: Seit 2000, dem Jahr, in dem Brodowski die Leitung der Silvestersänger übernahm, geht jedes Jahr ein Teil an die Jugendfeuerwehr. Gemeindejugendwart Klaus Strobel freute sich erneut über den großzügigen Betrag: „Wir sind sehr froh, solche Spenden zu erhalten.“ Das Geld soll für diverse Ausbildungsmaterialen verwendet werden.
Brauchtum angepasst
Vorher hatte Brodowski als Zeichen der Anerkennung ihrer Arbeit Spenden an die Pfadfinder, Grundschule und den Kindergarten in Hüinghausen, die DLRG-Jugend sowie das Deutsche Rote Kreuz überreicht. Das DRK kaufte für die Fahrzeuge neue Schneeketten, berichtete Rotkreuzleiter Stephan Haase.
Dass die Hüinghausener Einwohner durchaus spendabel sind, wusste Ulrich Brodowski zu berichten: „Von den etwa 1300 Einwohnern haben etwa 400 Personen gespendet.“ In den letzten Jahren habe man die Tradition des Singens an Silvester an die Zeit angepasst: Während vor 150 Jahren noch die Männer, häufig Junggesellen, von Bauernhof zu Bauernhof zogen, stets mit Schnaps begrüßt, entwickelte sich in den vergangenen 30 Jahren der Brauch, dass viele Männer des Dorfes am Silvestertag an etwa jeder dritten Laterne singen.
„Häufig trifft man Menschen, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat, das macht einfach Spaß!“, so Brodowski. Deshalb hofft er, diesen Brauch noch lange fortzuführen; Nachwuchs sei immer willkommen.
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