Mit Qualität in die Zukunft
14.02.2012 | 17:29 Uhr 2012-02-14T17:29:00+0100
Herscheid.„Nur durch unsere hohe Produktqualität können wir am Markt bestehen“, sagt Peter Thiemann, Betriebsleiter der Firma Otto Huss in Hüinghausen. Dank einer guten Auftragslage im vergangenen Jahr und aussichtsreichen Perspektiven für 2012 hat sich die Firma Huss dafür entschieden, ihren Maschinenpark aufzustocken.
Gestern wurde die erste der beiden neuen Maschinen gefliefert: Eine Fünfachsen-Fräsmaschine der Firma Hermle, eine C42U für den Bereich der Frästechnik, eine Maschine, die an der oberen Grenze des technisch möglichen arbeitet.
Präzisionsarbeit gehört zum Standard
Für diese Fräsmaschine wurden im Betrieb zwei neue Mitarbeiter eingestellt, gelernte CNC-Fräser, die durch intern durchgeführte Fortbildungmaßnahmen den sicheren und produktiven Umgang mit der neuen Fräsmaschine gewährleisten sollen. CNC bedeutet in diesem Fall auf Deutsch „Computergestützte Numerische Steuerung“ und ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen. „Als Dienstleister bieten wir hochwertige Qualität an,“ betont Thiemann. Mit der neuen Maschine sei präzises Arbeiten bis in den Tausendstel-Bereich garantiert.
Die Firma Otto Huss ist in mehreren Bereichen tätig. Dienstleister für die Automobilindustrie, die ein großen Teil des Kundenstamms von Huss ausmachen. Diese befinden sich in der Region Südwestfalen, auch deutschlandweit werden Produkte von Huss nachgefragt. Aber auch Einzelteilfertigung für Firmen, die keine Kapazitäten in ihrem Wergzeugbau haben und so vom Know-how der Firma Huss profitieren, lassen dort Prototypen herstellen. Ebenso werden Einzelteile für die Kunststoffbranche und den Maschinenbau produziert. Ein weiterer Bereich, auf den sich die Firma spezialisiert hat, ist die Stanz und Umformtechnik.
Produktionsspektrum erweitern
Hier wird das komplette Werkzeug angeboten: Über die Konzeptentwicklung, die Planung der Maßnahmen zur Bearbeitung der jeweiligen Stationen im Werkzeug, bis hin zur Feinabstimmung durch ausgebildetes Personal an der hauseigenen „Try-Out-Presse“ (Probierpresse). Unter dieser Presse werden Winkel eingestellt oder Höhen abgestimmt, damit zum Schluss ein Teil produziert wird, das den steigenden Ansprüchen entspricht.
„Wir werden unser ohnehin breites Produktionsspektrum erweitern, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Thiemann. Dies ist ebenfalls ein Grund, warum die Fräsabteilung erweitert wurde und der gut geführten Konstruktions- oder der Erodierabteilung in nichts nachsteht. Und auch hier wird weiter investiert: Am 24. Februar wird eine weitere Hermle-Fräsmaschine zum Maschinenpark hinzugefügt (Dreiachs-Fräsmaschine B300C) getreu nach dem Motto „Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein“.
0mitdiskutieren