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Eisbahn

„Komm Mama,ich ziehe dich“

12.02.2012 | 16:30 Uhr
„Komm Mama,ich ziehe dich“
Die Jugendfeuerwehr, hier mit Daniel Winkelmeyer, verkaufte an der Eisbahn warme Getränke und Würstchen an die frierenden Gäste. Foto: Volker Halbhuber

Hüinghausen.Erneut gut besucht war die Eisbahn in Hüinghausen am vergangenen Wochenende. Auf der einen Seite versuchten die Kleinsten erste Schritte auf den dünnen Kufen zu erlernen, auf der anderen Seite führte ein Mädchen seine Mutter gekonnt übers Eis.

„Mit solch einer Resonanz haben wir nicht gerechnet“, zeigte sich Anna Schulte begeistert. Abseits der Eisfläche, direkt neben dem Vereinsheim des TV Hüinghausen, verkaufte die Jugendfeuer wärmenden Glühwein und Kakao sowie Bockwürstchen. Einigen Besuchern waren bei den hohen Minusgraden aber auch diese Warmgetränke nicht wärmend genug, aber glücklicherweise war das Vereinsheim der Hüinghausener gut beheizt.

„Das Eis ist hier ist erstklassig“, so die Besucher der Eisbahn lobend. Damit dies auch in den nächsten Tagen so bleibt, packte Reinhard Urban, der von vielen nur noch als „Rasenmähermann“ bekannt ist, seinen Rasenmäher aus, um die Eisfläche weiter zu glätten. „Die Eisfläche wurde etwas zu früh freigegeben, so dass am Rand die Eisschicht weggebrochen war. Zudem waren Unebenheiten und zu raue Stellen auf der Fläche, die ein Schlittschuhlaufen unmöglich machten“, so Urban zur Notwendigkeit seiner Maschine. Mit einem zweckendfremdeten Rasenmäher wurde die Fläche geglättet und dank des Einsatzes der Feuerwehr konnte im Anschluss wieder eine neue Eisschicht aufgebracht werden. „Mit Flitschen wurde dann das Wasser homogen und glatt auf der bestehenden Schicht aufgetragen, so dass wir nun eine richtig gute Eisfläche haben“, so Urban, der auch am Wochenende wieder als „Eismacher“ tätig war. Dank dieses Einsatzes und weiter kalten Temperaturen kann die Eisbahn auch weiterhin geöffnet werden.

Die Idee, neben der Eisbahn auch eine Eiskletterwand zu errichten, wird allerdings nicht in die Tat umgesetzt. „Hierzu fehlen einerseits die Notwendigen Mittel, andererseits ist dies nur mit hohem technischen Aufwand zu realisieren und auch die Sicherheit beim Klettern können wir nicht gewährleisten“, so Urban, der die Eiswände zum Klettern aus Bayern und aus einer Skihalle bei Hamburg kennt.

Volker Halbhuber

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