Kaltes Wetter zermürbt die Schwimmer
01.08.2011 | 15:58 Uhr 2011-08-01T15:58:00+0200
Herscheid.Als sich am Sonntag gegen 16 Uhr erste Sonnenstrahlen durch den noch Wolken verhangenen Himmel über dem Herscheider Freibad zeigten, waren die meisten Teilnehmer froh, endlich die Heimreise antreten zu können.
Müde, entkräftet und vom kühlen Wetter zermürbt, wollten die meisten nur noch nach Hause. Zwar war nur etwa die Hälfte der sonst üblichen Teilnehmerzahl beim 8. 24-Stunden-Schwimmen der DLRG Herscheid am Start, aber alle gaben ihr Bestes, um einen möglichst hohen Betrag für das DRK-Projekt „Helfer vor Ort“ heraus zu holen.
„Es ist schon verrückt,“ blickte Wolfgang Heß, Schwimmmeister, in den langsam blauer werdenden Himmel.
„Als ich heute Morgen hierher kam, hatten wir gerade etwas über 600 Kilometer unterm Strich. Die 1000-Kilometer-Marke war weit weg und unerreichbar“, so Heß. Aber die 221 Teilnehmer trotzten der Kälte. Vier der zwölf Mannschaften durchbrachen die 100-Kilometer-Marke.
Die größten Gruppen
Die Jugendfeuerwehr Herscheid war mit 42 Teilnehmern die größte Gruppe vor der DLRG Herscheid mit 30 Startern. Beide Gruppen kamen trotz 158,05 und 116,25 Kilometern aber nicht an die 190,4 Kilometer der Wasserfreunde Lüdenscheid herein. Die Gruppe mit gerade einmal 18 Teilnehmern durchpflügte das Becken, so dass am Ende jeder Teilnehmer durchschnittlich über zehn Kilometer schwamm.
Als vierte Gruppe gelang den 13 Triathleten von TriSpeed Herscheid mit 106,9 Kilometern die Überschreitung der 100er-Marke.
Neben den Langstreckensiegern Bastian Grüger und Tim Oliver Schulz überzeugte TriSpeedler Thomas Feldhaus mit 22,75 Kilometern als drittbester Schwimmer.
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