Helfer sammeln 800 Bäume für das Osterfeuer
16.01.2012 | 18:55 Uhr 2012-01-16T18:55:00+0100
Herscheid.„Es ist rundum sehr gut gelaufen,“ resümierte Stephan Alberts schon am frühen Samstagmittag, als nahezu alle Helfer und Fahrzeuge der Weihnachtsbaumsammelaktion vor dem Gerätehaus der Feuerwehr in Reblin eintrafen.
Schon wenige Tage zuvor konnte Alberts ausreichend Helfer notieren. „Viele haben sich nach dem Aufruf in der Presse spontan bereiterklärt zu helfen,“ so Alberts, der neben vielen Helfern auch über ausreichende Fahrzeuge mit Anhängern oder Lkw verfügte.
Während die Jugendfeuerwehr in Hüinghausen mit drei Traktoren die Tannenbäume an Straßenrand einsammelte, und auch die Helfer in Friedlin und Grünenthal schon direkt ihr Sammelgebiet in Beschlag nahmen, freute sich Alberts am Samstagmorgen auch über viele Freiwillige auf dem Hallenplatz, die er direkt in die Sammelgebiete verteilte. In zahlreichen Kolonnen zogen die Gruppen dann durch die Herscheider Straßen und die Herscheider Ortsteile, um rund 800 Tannenbäume einzusammeln.
Diesmal kein Sturm und Schnee
Zur Freude aller gab es weder Schnee, noch Regen oder Sturm. Bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes konnte man so von einer für die Aktion perfekte Wetter lage sprechen. „Es sind einige Bäume weniger als im Vorjahr“, stellte Alberts fest. Dies mag daran gelegen haben, dass einige doch schon unmittelbar nach Beginn des neuen Jahres ihren Weihnachtsbaum entsorgt hatten. Der Weg und die Arbeit waren trotz der geringeren Anzahl an Bäumen gleich.
Wie in den Vorjahren beteiligten sich die vier Vereine TuS Herscheid, Jugendfeuerwehr, TV Grünenthal und der Förderverein der Turnhalle Grünenthal an der Sammelaktion.
Verpflegung am Gerätehaus Reblin
Während die meisten Helfer die Bäume auf die Ladefläche oder auf den Anhänger hievten, machten sich vor allem die kleineren Helfer auf, um bei den Anwohnern zu klingeln, die die Aktion wieder zahlreich mit Geldspenden unterstützten. Gelagert werden die Weihnachtsbäume in Reblin. Beim Osterfeuer der Jugendfeuerwehr werden sie abgebrannt.
„Wir möchten uns auf diesem Weg für die Spenden der Herscheider Bevölkerung bedanken“, so Alberts zum Abschluss, ehe es für alle Helfer im Feuerwehrgerätehaus in Reblin Kaffee, Kakao und Würstchen gab.
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