Enteignung: Letzte Frist
04.03.2011 | 21:03 Uhr 2011-03-04T21:03:00+0100
Herscheid.Noch kein Ergebnis gibt es im Zuge des Enteignungs- und Entschädigungsfeststellungsverfahren, das der Landesbetrieb Straßenbau.NRW bei der Bezirksregierung in Arnsberg beantragt hat. Hintergrund ist, dass im Zuge des Ausbaus der Landstraße 561 zwischen Gasmert und Hardt in Höhe Pütt 1 ein Wohnhaus im Bereich der vorgesehenen Trasse steht.
Bei der Werthaltigkeit des 1100 Quadratmeter großen Grundstücks und dem Wohnhaus gibt es unterschiedliche Vorstellungen zwischen Landesbetrieb und Eigentümer. Bei einem nichtöffentlichen Verhandlungstermin im Herscheider Rathaus sei zwischen beiden Parteien keine Einigung erzielt worden, teilte Jörg A. Linden, Sprecher der Bezirksregierung in Arnsberg, auf WR-Anfrage mit.
Eine weitere Frist seien Landesbetrieb und Eigentümer bis zum 28. Februar eingeräumt worden. Nachdem auch dieser Termin ohne Annäherung verstrichen sei, gebe es in dieser Woche eine neue Entwicklung: Der Eigentümer sei aufgefordert, dem Landesbetrieb eine neues Preisangebot für den Verkauf der Immobilie zu unterbreiten. Dieses Angebot werde der Landesbetrieb zeitnah prüfen, so Linden.
Neues Angebot
des Eigentümers
Sollte es auch dabei nicht zu einer gütlichen Einigung kommen, werde die Bezirksregierung Arnsberg auf der Grundlage des vorliegenden Enteignungsverfahrens die Interessenlage beider Seiten prüfen und einen Beschluss fassen, erläuterte Linden.
Im April sollen die Ausbauarbeiten auf der Landstraße 561 zwischen Abzweig Gasmert und Hardt fortgesetzt werden.
Der Landesbetrieb Straßenbau.NRW rechnet für diesen Bauabschnutt mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren.
Ebenso wie bei dem bereits vollendeten Bauabschnitt zwischen Versedamm und Abzweig Gasmert sollen zusätzliche Fahrspuren angelegt werden.
Das auf dem 1100 Quadratmeter großen Grundstück liegende Wohnhaus soll im Zuge des Ausbaus der Landstraße 561 abgerissen werden, so sieht es die Planung des Landesbetriebs vor. Angesichts des derzeit unsicheren Verfahrens sollen die Ausbauarbeiten zunächst nur bis zum neuen Regenrückhaltebecken laufen. Für das kleine Reststück bis nach Hardt könnten sich Verzögerungen ergeben, je nach zeitlichem Ablauf des Enteignungsverfahrens.
Im April sollen die Ausbauarbeiten auf der Landstraße 561 zwischen Abzweig Hardt und Hardt fortgesetzt werden.
Der Landesbetrieb Straßenbau.NRW rechnet für diesen Bauabschnitt mit einer Bauzeit von etwa anderthalb Jahren.
Ebenso wie bei dem bereits vollendeten Bauabschnitt zwischen Versedamm und Abzweig Gasmert sollen zusätzliche Fahrspuren angelegt werden.
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