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2500-Euro-Spende für Helfer vor Ort

04.01.2012 | 14:57 Uhr
2500-Euro-Spende für Helfer vor Ort
Die Geschäftsführer der Firma Otto Bauckhage, Dietmar Schöttler und Heike Schäfer, übergaben einen Scheck über 2500 Euro an die Helfer vor Ort des DRK.

Herscheid.Eine nachträgliche Bescherung erfuhren die Helfer vor Ort des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Herscheid. Wie in jedem Jahr unterstützt die Firma Otto Bauckhage, Stanzteile aus Metall, ansässig im Müggenbruch, Organisationen und Initiativen, die sich um das Allgemeinwohl in der Ebbegemeinde engagieren.

„Was die Helfer vor Ort in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben, ist mehr als beachtlich und wenn man bedenkt, dass die Diensthabenden nicht einen Cent dafür bekommen, ist ihr Einsatz mit Geld gar nicht aufzuwerten“, so Dietmar Schöttler und Heike Schäfer, Geschäftsführer der Firma Bauckhage, bei der Scheckübergabe.

Nicht schlecht staunten der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes, Edgar Bandowski, Stephan Haase, Rotkreuzleiter, und Gruppenführer Volker Gärtner, als ihnen der Scheck über 2500 Euro übergeben wurde. „Hintergrund unseres Handelns ist die Tatsache, dass wir in Zeiten knapper Budgets einen angemessenen Beitrag zur Verbesserung der finanziellen Situation örtlicher Institutionen beitragen möchten, die sich um das Allgemeinwohl der Gemeinde verdient gemacht haben. Und dies trifft auf die Helfer vor Ort in allen Belangen zu“, so der Beschluss der Geschäftsführer.

In wenigen Minuten am Einsatzort

Die Helfer vor Ort sind dann zur Stelle, wenn in Notfällen eine sofortiger Rettungsdienst notwendig wird, die zuständigen Notärzte aus Plettenberg oder Lüdenscheid aber rund 20 Minuten brauchen, um überhaupt die Ebbegemeinde zu erreichen. Das trifft dann zu, wenn der hauptamtliche Rettungsdienst ab 16 Uhr nicht mehr vor Ort in Herscheid ist.

Durch ihren Einsatz in Herscheid können die Helfer vor Ort binnen weniger Minuten helfen und lebenswichtige Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes vornehmen.

Damit verkürzen die ehrenamtlich tätigen Helfer vor Ort die Wartezeit auf den Notarzt um über 50 Prozent.

Die Helfer vor Ort finanzieren sich ausschließlich durch Spenden und waren für großzügige Spende der Firma Bauckhage mehr als dankbar. Das Projekt Helfer vor Ort läuft in Herscheid sei Mai 2008. Pro Jahr haben die DRK-Helfer über 100 Einsätze in der Ebbegemeinde.

Volker Halbhuber

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