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Landesgartenschau

Winter kann nicht schocken

03.02.2010 | 16:21 Uhr
Winter kann nicht schocken

Hemer. Eis, Schnee, Sturm, knackige Kälte. Nichts geht mehr. Auch die Arbeiten auf dem Landesgartenschaugelände stehen still.

Ist durch den Winter die Eröffnung der NRW-Gartenschau am 17. April gefährdet? „Nein”, sagt dazu Bürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Esken: „Die Landesgartenschau wird am 17. April eröffnet. Und zwar als Open-Air-Veranstaltung, egal, wie das Wetter sein wird.“

Er hält es so wie die Organisatoren der „Ruhr-2010”-Eröffnungsfeier: „Das Wetter kann uns nicht schocken.“ Große Baustellen, die vor eineinhalb Jahren aufgemacht wurden und auf den Tag genau abgeschlossen sein müssen, gab es bei der Kulturhauptstadt allerdings nicht.

„Es ist vollkommen logisch, dass wir uns aufgrund des harten Winters außerhalb des Bauzeitenplans befinden“, erklärt LGS-Geschäftsführer Peter Friedrich. Sein Mitgeschäftsführer Heiner Pierenkemper ergänzt: „Wir werden definitiv pünktlich fertig und den Menschen eine traumhafte Landesgartenschau bieten können.” Wie das möglich wird? Ganz einfach, weil bereits bei den Ausschreibungen darauf geachtet wurde, dass Firmen rund um die Uhr arbeiten oder notfalls Wochenendschichten einlegen müssen. Eine Winterbaustelle in Form eines beheizten Zeltes für die Fundamentierung des Jübergturmes wurde letzte Woche eingerichtet. Eine weitere Winterbaustelle folgt jetzt im „Park der Sinne” für eine Toilettenanlage und die Naturerlebnisstation. „Und wir behalten uns vor, weitere Winterbaustellen einzurichten“, so Peter Friedrich.

Der Mehraufwand bedeutet zwangsläufig Mehrkosten, deren Höhe jetzt allerdings nicht zu beziffern ist, weil niemand die Wetterlage in zwei Wochen vorhersagen kann. Alle hoffen, dass am 17. April um 11 Uhr zur LGS-Eröffnung kein Schnee mehr liegen wird.

Paul Kramme

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