Wiedersehensabend für 250 ehemalige Woeste-Gymnasiasten
29.09.2008 | 09:55 Uhr 2008-09-29T09:55:00+0200
Hemer. So viele Gäste, dass man Friedrich Leopold Woestes Lebensalter erreicht, peilte Schulleiter Eckardt Lüblinghoff fürs Ehemaligen- und Einmaligentreffen an
Der Namensgeber des Friedrich-Leopold Woeste-Gymnasiums in diesem Jahre seinen 201. Geburtstag feiern könnnen, tatsächlich kamen am Freitag rund 250 Ehemalige in die Pausenhalle ihrer alten Schule.
Seit 50 Jahren befindet sich das Gymnasium in städtischer Trägerschaft, genauso alt ist auch der Altbau an der Albert-Schweitzer-Straße. Die älteste Schülerin, die am Freitag zum Ehemaligentreffen kam, verließ die Schule sogar noch vor diesen Veränderungen. Ihr war es damals noch gar nicht möglich in der Felsenmeerstadt das Abitur abzulegen.
Woeste-Alumni Bülend Ürük hat vor zwei Jahren damit begonnen, eine Ehemalige-Datenbank im Internet aufzubauen. 400 Ex-Schüler haben sich seitdem unter "www.woeste-alumni.de" eingetragen. Kurze Zeit später kam ihm die Idee einer großen Wiedersehensfeier, die am Herbsttage-Wochenende endlich realisiert wurde. "Wir haben viele Nachrichten auch aus dem Ausland bekommen", kündigte Ürük kommende Grußbotschaften auf der Alumni-Homepage an.
Für die Anwesenden boten die Lehrer Gottfried Pielhau und Dr. Jörg Trelenberg Führungen durchs Schulgebäude an. Die neue Schulband „Mumpitz” und deren Vorgängergruppe „Setlist” sorgten für gute Stimmung unter den 250 Gästen. Die Stufe 12 war an diesem Abend fürs leibliche Wohl zuständig.
Der Abiturjahrgang 2007 nutzte die Feier zu einer Spendenübergabe. Im Namen ihres Abiturjahrgangs 2007 übergab Stephanie Kupke einen Scheck über 100 Euro für die Sozialkasse des Gymnasiums. Zur Verschönerung des Oberstufentrakts überreichte sie außerdem eine großformatige Fotografie des weltberühmten „Picadilly Circus" in London.
Nach dem großen Wiedersehen feierten viele Woeste-Alumni auf den Herbsttagen noch bis in die frühen Morgenstunden.
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