Wenige Einsätze, viele Ausbildungseinheiten

v.l. Lukas Sprenger, Michael Ullrich, Markus Dodt, Ralf Westhelle und Björn Krone
v.l. Lukas Sprenger, Michael Ullrich, Markus Dodt, Ralf Westhelle und Björn Krone
Foto: IKZ

Deilinghofen..  Da sich viele der Themen überschneiden, entschied sich der Löschzug Ost zu einer gemeinsamen Jahresdienstbesprechung beziehungsweise Jahreshauptversammlung mit dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Deilinghofen. Hierzu kamen Uniformierte und zivile Mitglieder am Samstagabend in der Gaststätte Stenner im Ortskern zusammen.

Seit einem Jahr ist der neue Zugführer Björn Krone nunmehr in seinem Amt und konnte über ein Jahr mit wenig Einsätzen und vielen Ausbildungseinheiten im Bereich technische Hilfe berichten. Er dankte den Führungskräften und Kameraden für die gute Unterstützung im vergangenen Jahr.

Insgesamt 37 Dienste hatten die Kameraden 2014. Mehrere kleine Einsätze bei Bränden und ungeklärter Rauchentwicklung riefen die Wehr, die derzeit 44 Kameraden zählt, unter anderem auf den Plan. Der Einsatz der Kameraden hört jedoch nicht an der Ortsgrenze auf, das zeigt zum Beispiel die überörtliche Hilfe in Greven. Zudem galt es mehrfach, auch im Stadtgebiet den Brandschutz sicherzustellen.

Die Freiwillige Feuerwehr ist fester Bestandteil im Deilinghofer Dorfleben und bei vielen Veranstaltungen zugegen. Auch wenn sie selber einlädt, wird es voll. Beispielsweise beim Feuerwehrfest im vergangenen Jahr. Intern wurde eine Feuerwehrfahrt angeboten, zusätzlich präsentierten sich die Blauröcke bei den Hemeraner Sicherheitstagen im Sauerlandpark.

Auch in den eigenen vier Wänden, im Gerätehaus am Brockhauser Weg, ist die Wehr sehr aktiv. Tatkräftig wurde bei der Wandverkleidung mit angepackt. Außerdem wurde im Zuge der Renovierung das Mobiliar erneuert beziehungsweise ausgetauscht.

Aus- und Fortbildung spielt auch in Hemers Osten eine große Rolle. Ausgezeichnet für ihre erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar wurden Marcel Kraemer und Jürgen Ueberacker. Aber nicht nur die beiden Seminarteilnehmer konnten sich über eine Urkunde freuen.

Der stellvertretende Wehrleiter Ralf Westhelle hatte nämlich noch Beförderungsurkunden mit im Gepäck. Den anwesenden Lukas Sprenger beförderte er zum Oberfeuerwehrmann. Tim Simon, der leider verhindert war, darf sich zukünftig Unterbrandmeister nennen.

Zudem ließ es sich Westhelle nicht nehmen, ein paar Worte an die Anwesenden zu richten. Einerseits ging er kurz auf die Umstellung auf Digitalfunk ein und präsentierte den dortigen Stand der Dinge. Des Weiteren informierte er über die Pläne und Termine für das noch junge Jahr auf Stadtebene. Ein Herzensanliegen war es ihm, die Kameraden nochmal für schwierige Einsatzsituationen zu sensibilisieren.

Aber auch den Deilinghofer Kameraden brannte etwas auf der Seele. Sie äußerten ihren Unmut über die anvisierte Verlegung der Atemschutzstrecke nach Lüdenscheid. Ungern würden die Ehrenamtlichen diesen langen Wege auf sich nehmen.

Der Förderverein, der momentan 115 Mitglieder hat, engagiert sich sehr in Sachen Brandschutzerziehung. Markus Dodt von der Brandschutzerziehung der Feuerwehr Hemer lobte den Deilinghofer Förderverein, von dem es schon viele unterstützende Spenden gab. Eine weitere kam am Samstagabend hinzu. Michael Ullrich, der erste Vorsitzende des Fördervereins, überreichte einen Koffer, der speziell bei der Brandschutzerziehung in den Schulen zum Einsatz kommen wird.