Was machen wir am Montag?
22.10.2010 | 22:03 Uhr 2010-10-22T22:03:00+0200
Hemer.„Ein bisschen Wehmut, man weiß nicht genau, was da jetzt kommt, es ist alles so unwirklich, wir wissen nicht, was wir Montag machen sollen!“ Bürgermeister Michael fasste am Freitagabend zusammen, was viele so kurz vor dem Ende der Landesgartenschau denken.
Vor Bürgermeister Esken saßen die Garanten der LGS, die Ehrenamtlichen. Über 2000 Ehrenamtliche haben geholfen, dass die Landesgartenschau zu einem echten Hemeraner Sommermärchen wurde. Einige waren von Anfang an dabei, andere haben sich von der Begeisterung anderer anstecken lassen und sich dann entschlossen, bei der Landesgartenschau mitzuarbeiten. In den unterschiedlichsten Bereichen waren Menschen aller Altersklassen - aus Hemer und auch aus der Umgebung tätig - um sich aktiv einzubringen.
Worte des aufrichtigen Dankes gab es nicht nur von Hemers erstem Bürger, sondern auch von Fördervereinsvorsitzendem Dr. Heinz-Jürgen Osing, der appellierte, dass der ehrenamtliche Einsatz nach der LGS weitergehen müsse. Sein Zielam Freitagabend: Die magische Mitgliederzahl von 1000 zu erreichen.
LGS-Prokurist Werner Fingerhut freute sich über das „Wir-Gefühl“, das durch die Landesgartenschau in Hemer gewachsen sei. „Früher haben die Hemeraner ihre Stadt immer mal schlecht geredet. Hoffentlich bleibt es jetzt so, dass die Bürger mit Stolz sagen, dass sie Hemeraner sind“, so Fingerhut. Er freut sich auch auf die Zeit nach der LGS, die am Montag beginnt. „Wir wollen den Park im wesentlichen so belassen, und den neuen Landschaftspark im nächsten Jahr wieder eröffnen“, sagte Fingerhut.
Hermann Niehaves von der Genossenschaft „Genuss am Felsenmeer“ lobt das Engagement der Ehrenamtlichen ebenfalls. „Ihr Einsatz ist nicht zu bezahlen!“
So saßen die Helfer lange beisammen, bei einem „Iserlohner Bierbraten“ und netten Gesprächen. Da wurden die schönsten Erlebnisse und die lustigsten Geschichten ausgetauscht, denn zwei Tage vor dem Ende der LGS waren die wunderbaren Eindrücke noch ganz frisch.
So berichteten zum Beispiel Gästeführer von tollen Dankeschönbriefen, weil sich die Gäste besonders wohl in Hemer gefühlt hatten.
Wohl gefühlt haben sich über eine Million Menschen in der Felsenmeerstadt, die sich durch die LGS einen guten Ruf erarbeitet hat. BM Esken zu den Ehrenamtlichen: „Ohne Sie wäre es längst nicht so schön gewesen!“
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