Waldsaum für Vogelschutz
22.02.2012 | 15:02 Uhr 2012-02-22T15:02:00+0100
Hemer. Am Rande des Naturschutzgebietes Felsenmeer kreischen die Kettensägen, und ein „Kahlschlag“ ruft besorgte Bürger auf den Plan. Zwischen Wohnbebauung und Waldschlösschenweg werden zurzeit Bäume gefällt und Sträucher zurückgeschnitten.
Die Fällarbeiten gehören zum Pflege- und Entwicklungsplan für das Vogelschutzgehölz entlang des Waldschlösschenweges. Seit dem Beschluss im Jahr 2000 werden am Rande des Felsenmeeres Pflegemaßnahmen durchgeführt. „Der Waldsaumcharakter soll neu geschaffen werden“, so Rüdiger Filipski vom Umweltamt.
Dafür sind in den vergangenen Jahren schon Rückschnitte im Bereich des Falkenweges erfolgt. Zwischen Bussard- und Sperberweg wurden neue Sträucher gepflanzt. Die Straßennamen spiegeln schon den Zweck der Maßnahme wider. Vogelschutzgehölz soll wachsen. Da die Bäume im Bereich des Pericks so hoch gewachsen sind, werden sie auf Stock gesetzt und sollen dann wieder austreiben. Einige alte Weiden werden wegen der gefährdeten Standsicherheit gefällt. Eine Gruppe Ahorn bleibt stehen.
Auch im Felsenmeer sind in den vergangenen Wochen die ersten von fünf erkrankten Buchen gefällt worden.
21:02
@Hemer30: Geh endlich mal arbeiten !
17:31
Es ist fast wie immer! Wenn eine Motorsäge kreischt oder ein Molch sich im Wald verläuft, dann sind besorgte Bürger sofort bei der Presse und der IKZ nimmt solche Hinweise dankend auf, verpackt sie in einem Artikel und siehe da, am Schluss ist alles ganz einfach und logisch. Die besorgten Bürger sollten sich mal lieber um die vielen Kinder sorgen, die auch in Hemer nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag bekommen, weil die Eltern es nicht mehr schaffen. Langsam aber sicher verkehrt sich in meinen Augen die Welt. Es wird nur noch das schlimme in der Natur und Umwelt gesucht und der Mensch bleibt aussen vor. Die Kinder im Zirkus am Lamberg z.B. sind auch arm dran, warum helfen die ach so wichtigen besorgten Bürger nicht hier. Das sind für mich eben keine besorgten Bürger, die sofort zur Presse eiern, sondern Besserwisser oder Stänkerer. Im Übrigen empfehle ich der Presse auch mal die Namen der angeblich besorgten Bürger offen zu legen. Warum unterstützt der IKZ hier Anonymität?
Hemer30 übertreibt mal wieder maßlos.
Weil einige Bürger sich besorgt zeigen, wenn ein Waldsaum vor Ihren Augen "plattgemacht" wird bzw. es für sie zumindest so aussieht, geht für ihn gleich die Menschheit unter, weil sich ja alle nur noch um die Natur kümmern.
Sind Natur- und Umweltfreunde keine Menschen?
Woher weiß er, dass diesen Bürgern soziale Missstände egal sind?
Wieso dürfen Bürger sich nicht an die Presse wenden?
Wieso darf die Presse nicht über Bürgersorgen berichten?
Wieso müssen besorgte Bürger ihre Namen mit veröffentlichen?
Hemer30 schreibt hier auch nie unter seinem echten Namen.
Es steht im Artikel außerdem nichts davon, dass die Bürger gemeckert hätten. Sie haben sich bloß Sorgen gemacht und nachgefragt. Und die Presse hat auf Initiative der Bürger die Sache aufgeklärt.
Alles ist also gut....kein Grund, sich so aufzuregen!