Verkauf der Baugrundstücke an den Stadtterrassen läuft gut

Wenn der Rat zustimmt, wird das Rupprecht-Grundstück demnächst verkauft und bebaut.
Wenn der Rat zustimmt, wird das Rupprecht-Grundstück demnächst verkauft und bebaut.
Foto: IKZ

Hemer..  Ohne längere Diskussionen hat der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag die Wirtschaftspläne der Sauerlandpark GmbH und des Märkischen Stadtbetriebes in der vorliegenden Form abgesegnet. Im Fall des Sauerlandparks verweigerten allerdings die Vertreter von SPD und UWG dem Vermögensplan ihre Zustimmung, weil dort noch die Kosten für die geplante Zusatztribüne für das Grohe-Forum in Höhe von 160 000 Euro aufgeführt sind. Bekanntlich sind beide Fraktionen gegen diese Investition und machten das durch das Nein zum Vermögensplan nochmals deutlich, auch wenn das Geld vom Rat bei der Haushaltsaufstellung im städtischen Etat bereitgestellt werden soll.

Während der öffentliche Teil der Sitzung schon nach einer guten Viertelstunde erledigt war, hat der Ausschuss anschließend im nichtöffentlichen Teil der Sitzung weitere Weichen für die bauliche Entwicklung der Stadt gestellt. Für das Baugebiet „Stadtterrassen“ empfiehlt er den Verkauf weiterer Grundstücke an Bauwillige. Damit wäre dort laut Baudezernentin Andrea Wolf bereits die Hälfte der Grundstücke für Einfamilienhäuser vermarktet. Ein weiteres Viertel ist für Interessenten vorgemerkt.

Auch der Bau von Mehrfamilienhäusern im unteren Bereich der ehemaligen Landesgartenschau-Parkplätze rückt näher. Nach der Vorberatung durch den Hauptausschuss am Donnerstag könnte der Rat bereits am 20. Januar den Zuschlag an die Investoren erteilen, die die Bebauung gern umsetzen möchten.

Auch das seit Jahren brachliegende Grundstück an der Hauptstraße, auf dem einst die Gaststätte Rupprecht stand, steht kurz vor der Bebauung. Ebenfalls nichtöffentlich hat sich der Ausschuss für das Konzept eines Investoren ausgesprochen, der dort ein dem Vernehmen nach ungewöhnliches und attraktives Wohnprojekt verwirklichen möchte. Auch dem könnte der Rat bereits am 20. Januar zustimmen.