Erste Puzzleteile...
Turmbau wird zum Wettlauf gegen die Zeit
19.03.2010 | 16:40 Uhr 2010-03-19T16:40:00+0100
Hemer. 35 Tonnen Stahl und 5500 Laufmeter Holz ergeben in der Summe den Jübergturm - auf dem Landesgartenschaugelände wurden am Freitag die ersten Puzzleteile zusammengesetzt. Pünktlich zum LGS-Startschuss am 17. April soll der Turm besteigbar sein, das ist zum jetztigen Zeitpunkt kaum vorstellbar.
Das neue Wahrzeichen der Stadt Hemer nimmt ganz langsam und zaghaft erste Formen an, und die Arbeiter müssen 27 Tage vor der Eröffnung der Gartenschau Vollgas geben, um die Zeitverzögerung wieder aufzuholen. Gestern wurde das erste viereinhalb Meter hohe Treppenelement aufgestellt, und die erste Plattform mit einem Durchmesser von drei Metern und einem Gewicht von 3,6 Tonnen schwebte am Kran hängend und aufmerksam beobachtet von den benachbarten Heckrindern langsam an ihren Platz.
Nachdem die erste Turmvariante - die „Himmelstreppe”- nicht gebaut werden konnte, weil der Kostenrahmen nicht ansatzweise eingehalten werden konnte, gab es im August 2009 den Plan B. Und das war das Glück für den jungen Architekten Stefan Birk. „Dieser Turm gehört heute für mich absolut in die A-Kategorie”, sagte Bürgermeister Michael Esken. Hand in Hand werde gearbeitet, damit der 23 Meter hohe Jübergturm pünktlich fertig werde, so Esken. Geballt wurde gestern Optimismus gestreut.
Der Turm besteht aus insgesamt 50 000 Einzelteilen, die montiert werden müssen. Das geschieht zum Teil auswärts; in zum Teil großen Einzelteilen erreicht der Turm die Felsenmeerstadt. Architekt Stefan Birk reist alle zwei bis drei Tage nach Hemer, um zu sehen, wie das einzigartige Turmpuzzle zusammengesetzt wird. In der ganz heißen Phase eine Woche vor der LGS-Eröffnung will er komplett in Hemer bleiben.
„Ich freue mich sehr. Der Jübergturm wird die LGS, das Stadtbild und die Region bereichern. Ich hoffe sehr, dass wir jetzt im Zeitplan bleiben”, sagte Sparkassendirektor Dietmar Tacke. Mit 400 000 Euro hat die Sparkassenstiftung den Bau des Turmes unterstützt und somit für eine Attraktion auf der LGS gesorgt.
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21:55
Hallo Geflügel, wenn Sie mich so fragen, würde ich logischerweise pleite und hübsch wählen :)
Ja, die Kommunen werden ganz schön vom Land und vom Bund geknebelt. Immer mehr wird auf die Städte übertragen... Traurig, was in Deutschland inzwischen abgeht.
21:20
Hallo M.Mörser,
meiner Meinung nach kann bei der aktuellen Bundespolitik keine Kommune auf Dauer finanziell überleben.
Wenn die Wahl also zwischen pleite und hübsch oder pleite und häßlich zu treffen wäre, was würden Sie wählen?
16:21
Naja, so ist das versinken um ein Jahr verschoben....
Zumindest finanziell.
Und bitte nicht wieder: Das ist ja von Landesmitteln gefördert, auch die Stadt tut ihren Teil dabei und verschuldet sich dadurch immer weiter.
Und wer soll die ganzen Unterhaltskosten im nächsten Jahr tragen? Ich freu mich jetzt schon auf höhere Grundbesitzabgaben und Steuern im nächsten Jahr.
21:56
hemer wird es schaffen da bin ich mir sicher und die laga wird ein erfolg und danach haben wir einen schöne stadt denn ohne die laga wäre die stadt versunken
20:24
Das nächste mal das Fundament vor dem Winter gießen - das frißt kein Brot und hätte Kosten sparen helfen. Aber gur nachher ist man immer schlauer.Ich freu mich auf die LGS....und es wird ein Erfolg werden da bin ich mir sicher.
21:14
Ich mein ich hätte mal gehört das die verantwortlichen der LGS extra Firmen ausgesucht haben die Sonntags oder auch Nachst arbeiten würden wo ist das problem also haltet euch ran wie sieht die eröffnung ohne Hemers neue Wahrzeichen aus!!!