Tiger haben neue tierische Nachbarn

Tierlehrer Robano Kübler in Hemer bei Peter Fricke und den Tigern.
Tierlehrer Robano Kübler in Hemer bei Peter Fricke und den Tigern.
Foto: IKZ

Becke..  Pedro schlägt einen Salto nach dem anderen, und das sieht nicht wirklich nach großer Mühe aus. Der Spitz ist ein Hund aus der tierischen Rasselbande von Robano Kübler und eigentlich im Manegenrund zu Hause. Der Tierlehrer ist zurzeit in der Becke, hat mit seinen Hunden ebenfalls sein Winterquartier in der Becke aufgeschlagen und schaut zusammen mit Peter Fricke in den nächsten Wochen nach den vier Tigern. Zehn Hunde hat er, eine Hündin ist allerdings grad in Mutterschutz. Dazu kommen die beiden Ponys , die ebenfalls zurzeit auf dem Gelände der Firma Steinberg untergebracht sind. Nicht nur mit den drei jungen Tigern will Robano Kübler in den nächsten Wochen arbeiten, auch mit den Hunden und den Ponys.

Zahl der tierischen Gäste in der Becke ist gestiegen

Immer wieder stehen Besucher am Zaun, schauen zu, wie die sieben Monate alten Tiger herumtollen oder sich der ausgewachsene sibirische Tiger auf dem Podest ausgiebig putzt. Gestern kam eine Gruppe junger Leute aufs Firmengelände. „Das geht unter der Woche nicht“, erklärte Peter Fricke und vertröstete die Besucher auf die kommenden Wochenenden. Denn dann sind Besucher willkommen, die nicht nur mit den Dompteuren ins Gespräch kommen und sich über die seltenen und wunderschönen Tiger informieren, sondern auch einen Einblick in die Arbeit eines Tierlehrers nehmen können. Samstags und sonntags um 11 und 14 Uhr werden Robano Kübler und Peter Fricke mit verschiedenen Tieren arbeiten und erklären, worauf es ankommt, wenn man Tiere dressiert. Es muss kein Eintritt gezahlt werden, es wird ein Sparschwein für eine Futterspende aufgestellt. Für die Kinder wird Ponyreiten angeboten. Bis dahin werden Peter Fricke und Robano Kübler noch jede Menge Rindenmulch auf dem Gelände verteilen, weil der Boden zurzeit sehr matschig ist.

Die Hundeschar bestehend aus Spitzen und Border Collies sprang ausgelassen um Robano Kübler herum und begrüßte auch den Besuch freudig. „Sie hören aufs Wort“, so Peter Fricke, der das Geschehen beobachtete, und er weiß: „Da steckt viel Arbeit drin“.

In der Tat: Auf Kommando reihten sich alle Hunde hintereinander auf, stellten sich auf die Hinterbeine und gaben einen Vorgeschmack auf das, was im Manegenrund üblicherweise passiert. Und was danach kam, war auch schön anzusehen. Kuschelalarm! Robano Kübler und seine Lieblinge kletterten gemeinsam in das überdimensionale Hundekörbchen. Und Leckerchen zur Belohnung gab es auch.