Schönes aus eher kühlem Material

Skulpturenweg von Heribert Prause im Sauerlandpark
Skulpturenweg von Heribert Prause im Sauerlandpark
Foto: IKZ

Hemer..  Schon die Landesgartenschau vor fünf Jahren hatte er zeitweise mit seinen Kunstwerken bereichert, jetzt stellt der Mendener Künstler Heribert Prause auch im Sauerlandpark aus. Wenn heute der Garten- und Ambientemarkt LebensArt öffnet, dann ist auch der Metall-Skulpturen-Weg bereits zu bestaunen. Die offizielle Eröffnung findet jedoch erst am Samstag, 25. April, um 12.30 Uhr vor dem Eröffnungsfest von VHS und Musikschule statt.

Metall liegt ihm am Herzen: 45 Jahre lang hatte Heribert Prause den Stoff rein beruflich betrachten müssen. Der Schlossermeister bei der Firma Rheinkalk nutzt seine Zeit im Ruhestand jetzt kreativ - und erschafft originelle Skulpturen. Auf den ersten Blick ist es ein kühles, fast nüchternes Material. Auf den zweiten aber öffnet es andere Türen. „Für mich hat Metall Wärme und Strahlkraft - es ist mein Lieblingswerkstoff”, erklärt Heribert Prause sein Hobby.

Über 20 Skulpturen von der Biene bis zum Bergmann

„Etwas Schönes, Ästhetisches daraus wachsen lassen”, das hatte Heribert Prause zeitbedingt erst als Rentner ausbauen können. Im Oktober 1984 stellte er seine ausgefallenen Skulpturen erstmals in der „Mendener Bauhütte” aus. Seither sind seine Kunstwerke in vielen Orten auch dauerhaft zu sehen. Mittlerweile ist sein Grundstück zu einem kleinen Museum geworden.

Auch heute ist die Metallgestaltung für ihn eine „stete Herausforderung” - diese trägt er auf ganz verschiedenartigem Terrain aus. „Bei der Herstellung meiner Metall-Skulpturen versuche ich, begreifbare und zeitgemäße Ausdrucksweise zu erzielen. Man entdeckt dabei die beglückende Vielfalt von Figur und Form“, sagt der Künstler. Im Sauerlandpark sind über 20 seiner Skulpturen zu sehen, von der Heuschrecke über eine Biene bis zum Hirten oder Bergmann.