Peter Friedrich: "Es gibt keine Tabus!"
01.04.2008 | 15:59 Uhr 2008-04-01T15:59:00+0200Hemer/Menden/Balve. Menden und Balve setzen auf Kooperation bei der Landesgartenschau 2010 in Hemer.
Menden hat eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, damit sich die Hönnestadt bei dem Großereignis in zwei Jahren präsentieren und in fast allen Bereichen mitmischen kann. „Es gibt keine Tabus” lautet der Appell des Hemeraner LaGa-Gmbh-Geschäftsführers Peter Friedrich, der als Mendener Bürger auch ein Herz für seine Heimatstadt haben muss.
Das Angebot der Felsenmeerstadt gilt für alle Kommunen im Märkischen Kreis. Menden z. B. könnte seine Visitenkarte als Kulturstadt vorzeigen. Vorgespräche bei der Landesgartenschau GmbH mit Andrea Swoboda und Andreas Nolte von der neuen Mendener LaGa-Arge haben in dieser Hinsicht bereits zu ersten Ergebnissen geführt.
Demnächst verbindet auch der Radweg
Einmal mehr verbindet das Radwegprojekt auf der alten Bahntrasse die beiden Nachbarstädte. Ein Rastplatz an attraktive Stelle stand auf dem Wunschzettel, den Friedrich den Arge-Botschaftern mit auf den Weg gab. Swoboda und Nolte gaben sich optimistisch für eine gute Lösung und nahmen mit, dass Menden seine touristischen Highlights vorstellen und die Wirtschaft der Hönnestadt im Landesgarten eine Plattform finden kann.
Der heiße Hemeraner Draht nach Balve wird zum dortigen Verkehrsverein, Stadtmarketing und Tourismusgewerbe gepflegt. Auch Balve signalisiert großes Interesse, die Chancen des Hemeraner Großereignisses zu nutzen. Balve möchte vor allem Perspektiven für neue touristische Potenziale entwickeln.
15:23
Vor 20 Jahren hätte man hinsichtlich Erhalt der Strecke Menden - Hemer - Iserlohn handeln müssen, Nach 1989 hat man dan abermals wertvolle Zeit und die Aufbruchstimmung der Bahnreform verstreichen lassen. Jetzt ist die Strecke kaum noch zu retten. Kein Betreiber und keiner, der die Vorhaltung bezahlen will. Man wird die Bahn irgendwann vielleicht vermissen - vielleicht.
08:54
Wenn man dann addiert, was in den letzten 20 Jahren alles für ein Mist vom Stadtrat Hemer geplant und durchgeführt wurde und was in den nächsten 20 Jahren für ein Mist dazukommen wird, was wird das aber für ein Gejammer geben!!!
18:16
Einen Kampf um die Bahnstrecke, lieber pferdefreund, konnte es leider bei einem solchen, meiner Meinung nach verkehrspolitisch rückständigen und beratungsressistenten Stadtrat nicht geben! Leider auch keine Bürgerbefragung. Der Stadt ist der Fahrradweg, so wichtig er sein mag, völlig egal, es geht ihm um einen Parkplatz und um ein paar neuer Straßen. Wären Sie mal bei der entsprechenden Sitzung anwesend gewesen. Dann könnten Sie den uneingeschränkten Enthusiasmus einiger Kommentatoren hier auch nicht ganz nachvollziehen. Mir persönlich macht das Sorgen.
Darüberhinaus, lieber Pferdefreund, freue ich mich darauf, auch noch in zwanzig Jahren den Stadtrat an die Fehler der Vergangenheit zu erinnern, denn hier wird noch genug zu Jammern sein.
14:08
Mit einem LaGa-Express auf Schienen würde die Gartenschau doch besser erreichbar und schöner.
Dies habe ich übrigens noch zur Bahnstrecke gefunden (eh erstaunlich, wie viel es im Web dazu gibt...):
www.vcd.org/vorort/hagen-mk/themen/oertliches/hemer-themen/bahnstrecke-hemer-menden/
08:04
Bemerkenswert, wie es die Bahnbefürworter immer wieder versuchen, den Kampf gegen Windmühlen aufzunehmen. Bitte versteht doch, der Kampf ist verloren, der Radweg kommt und das ist gut so! Jammern hilft niemanden, sondern anpacken ist jetzt wichtig. Hemer soll eine schöne LAGA bekommen!
00:37
Per Bahn könnten - auch, aber nicht nur zur LaGa - viel mehr Menschen und Güter (s. aktuell immer noch: Kyrill-Sturmholz) transportiert werden. Die Schiene leistet mehr für den Verkehr als ein Radweg, der auch irgendwo daneben im Oesetal angelegt werden könnte.
17:32
besser ein radweg als eine bahnstrecke die kein mensch mehr braucht
08:36
Na klar schaftt die LAGA Hemer.
Und schimpft doch nicht immer über hemer31. Es ist doch schön, wenn zumindest einer etwas Positives sieht. Wir wollen doch wohl nicht im Vorfeld schon alles mies machen, was die Stadt unternimmt. Wartet doch einfach mal ab, bis alle(s) fertig ist.
22:01
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21:10
Die Bahnstrecke gegen einen Radweg zu tauschen bleibt rückständig und falsch. Aber da werden sich die Parteigenossen sicher gegenseitig auf die Schulter klopfen können. Darüber hinaus wäre es Unfug, auf eine Kooperation mit den Nachbarstädten zu verzichten.
Überdies freue mich schon auf einen attraktiven, beschaulichen Rastplatz am Radweg in unmittelbarer Nähe zum Lärm der B 7. Schöne Aussichten!