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Patenschaften für Sumpfeichen und Kaiserlinden zu vergeben

27.02.2009 | 13:54 Uhr
Patenschaften für Sumpfeichen und Kaiserlinden zu vergeben

Hemer. Der Förderverein Landesgartenschau Hemer 2010 strebt 1000 Mitglieder an. 714 sind es jetzt nach einem Jahr.

Einer der jüngsten Ortsvereine Hemers ist iin kurzer Zeit - in nur einem Jahr - einer der mitgliederstärksten geworden: Am 27. Februar 2009 hat der Förderverein Landesgartenschau Hemer 2010 drei Beitritte verbucht, so dass Vorsitzender Dr. Heinz-Jürgen Osing abends in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Aula des Woeste-Gymnasiums den ganz aktuellen Mitgliederbestand vom Tag mitteilen konnte: Der LGS-Förderverein zählt 714 Köpfe. Der Vorstand freut sich über die Entwicklung und strebt 1000 Mitglieder an, die jeweils relativ bequeme 15 Euro als Jahresbeitrag leisten müssen: „Da werden wir auch was für tun”, kündigte Osing die Intensivierung der Werbung an; nun werden Mitgliederlisten an die Basis verschickt, damit jeder engagierte LGS-Förderer sehen kann, ob er noch einen Nachbarn oder guten Freund für die gute Sache gewinnen kann.

Ergänzungswahlen für den Vorstand standen an. Dr. Christian Wingendorf ist Dietmar Tackes Nachfolger als Kassierer. Beisitzer Olaf Klein ist nun stellvertretender Vorsitzender. Die neue Beisitzerin Ruth Schmitz betreut mit dem Vizevorsitzenden Thomas Röding das Projekt „Baumpatenschaften”.

Großveranstaltungen wird der Verein nicht ausrichten, vom dem Traum habe sich der Vorstand gelöst, erklärte der 1. Vorsitzende. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein werden Fahrten ausgerichtet: 6. - 8. Mai Bundesgartenschau Schwerin mit attraktivem Rahmenprogramm und am 15. August eine Tour zur LGS-Nachbetrachtung: „Gartenschaupark Rietberg”.

Intensiv geht es in diesem Jahr um Baumpatenschaften und Pflanzaktionen. Ruhebankpatenschaften sind in Vorbereitung, und für die LGS 2010 werden ehrenamtliche Helfer gesucht. „Offene Gärten” werden ein Thema wie die Betreuung privater Vorgärten, wenn Eigentümer dazu nicht (mehr) in der Lage sind. Mustergültiges hat die LGS-Stadt Rietberg da im vergangenen Jahr vorgemacht.

„Wir haben keine Profilneurose”, so Vorsitzender Osing über die Arbeit seines Vorstandsteams: „Wir tun alles, damit die Landesgartenschau ein Erfolg wird! Das hat nichts mit persönlichen Interessen zu tun!”

Thomas Röding erläuterte der Versammlung die Sache mit den Baumpatenschaften. Sumpfeichen und Kaiserlinden für jeweils 150 bzw. 250 Euro sind zu vergeben. Das muss man preiswert nennen; normalerweise sei pro Baum 350 bis 1000 Euro zahlen, weiß LGS-Geschäftsführer Peter Friedrich. Ein Namensschild am Baum erinnert an den Spender. Wenn ein Patenschaftsbaum nicht angehen sollte oder später abstirbt, wird er ersetzt.

Paul Kramme

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