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Paten für den kleinen Woesti

05.08.2010 | 16:36 Uhr
Paten für den kleinen Woesti
Das Woestgymnasium übernimmt die Patenschaft für einen kleinen Pfau.

Hemer.Noch ist von seiner typischen Farbenpracht nichts zu sehen: Der kleine Pfau, den Matthias Rüping in der Hand hält, ist unauffällig braun und weiß gefiedert. Dafür hat er etwas, was seine großen Artgenossen in der Landesgartenschau nicht haben: Paten.

Das Woeste-Gymnasium hat die Patenschaft für den kleinen Pfau, der als erstes von vier Küken in der Obhut des Rassegeflügelzuchtvereins Hemer in der Landesgartenschau geschlüpft ist, übernommen. Gestern überreichte Jörg Nowak, 1. Vorsitzender des Vereins, am Woeste-Gymnasium im Beisein von Bürgermeister Michael Esken feierlich die Urkunde an Schüler und Schulleiter Eckhard Lüblinghoff. Der kleine Pfau, der jetzt auf den Namen Woesti hört, erlebte das Ereignis friedlich in der schützenden Hand von Matthias Rüping.

Die Idee, die Patenschaft für den fünf Wochen alten Pfau zu übernehmen, war in der Projektwoche „Zauber der Verwandlung - Das Woeste entpuppt sich“ entstanden. Währenddessen hatten 16 Schüler an dem Projekt „Vom Ei zum Huhn“ teilgenommen, die von Klaus Böker, Woeste-Hausmeister und Mitglied des Rassegeflügelzuchtvereins, geleitet wurde. „Dadurch ist eine tolle Kooperation entstanden“, freute sich Schulleiter Eckhard Lüblinghoff.

Woesti, der künftig die Ringnummer D125 trägt, wird weiterhin in der Obhut der Züchter in der LGS leben. „Die Kinder sind herzlich eingeladen, ihn regelmäßig zu besuchen“, so Jörg Nowak. „Wir kommen bestimmt, um zu gucken wie er wächst“, sagte Schüler Sami Ritzmann (11).

Neben Stippvisiten bei Woesti gehört zu dieser Patenschaft, dass das Gymnasium finanziell dafür Sorge trägt, dass dieser Pfau in circa drei Jahren eine Henne zur Seite gestellt bekommt. In der Zwischenzeit sorgt der Verein da­für, dass Woesti, so lange er klein ist, vor Nässe und Kälte geschützt in einem großen Gehege heranwachsen kann. Bis zu 25 Jahre kann er alt werden. „Er hat es bestimmt gut in der Landesgartenschau“, sind sich die Schüler sicher.

Aufs Wohl des kleinen Pfaues, auf die Patenschaft überhaupt wurde abschließend an­gestoßen. Und welches Ge­tränk wäre dafür besser geeignet als Eierlikör? Nicht-Alkoholisches und Eis gab es für die Kinder.

Silke Wrona

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Kommentare
18.08.2010
16:40
Paten für den kleinen Woesti
von Glucke 007 | #4

Da hast Du recht #3.
Die Hühneropas sind echt gut aufgestellt.
Super Leistung von der Seniorenrunde

08.08.2010
12:04
Paten für den kleinen Woesti
von braucksen | #3

Niemand geschändet, keiner tot, noch nicht mal Betrug oder Korruption, wie doof!!!
Da sind so ein paar Geflügelfreunde, die sich nicht nur um ihr Suppenhuhn für die eigene Truhe kümmern, sondern die mit richtig Einsatz was fürs verstaubte Image tun. Schaut mal auf der LGS vorbei und seht euch die Anlagen der Hühneropas an. Da wurde richtig was geschaffen. Und das zur Freude und Genuss für die Allgemeinheit. Großer Respekt vor dem Häuflein Geflügelzüchterund Danke für die Arbeit!

07.08.2010
21:50
Paten für den kleinen Woesti
von wellerfeld | #2

Fast so interesant wie ein umgefallener Blumenkübel in Neunkirchen ...

07.08.2010
16:06
Paten für den kleinen Woesti
von Der Leser | #1

Herzlichen Glückwunsch Woesti.
Es gibt doch noch was gutes in einigen Menschen.

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