"Paradiesunddas" bekommt tolle Räumlichkeiten
14.09.2009 | 15:58 Uhr 2009-09-14T15:58:00+0200
Hemer. Die Bauplanung ist so gut wie abgeschlossen, und auch das Design steht fest. Ende Oktober soll mit dem Umbau des „Hauses der Kirchen” auf dem Gelände der Landesgartenschau begonnen werden. „Das wird himmlisch”, freut sich Architekt Ulrich Weber.
Am Osttor, auf dem Weg zwischen der Himmelsleiter und dem Aufstieg zum Jübergturm liegt der ehemalige ABC-Übungsraum der Bundeswehr. Bei einer Führung am Samstag auf dem LGS-Gelände stellte Architekt Weber die geplanten Umbaumaßnahmen vor. Denn das Gebäude wird während der Gartenschau genutzt von der ökumenischen Projektgruppe „Paradiesunddas” für kleinere Gottesdienste, Andachten, Veranstaltungen für Kinder und sonst für Konzerte, Ausstellungen und Theater. In erster Linie werde der Innenraum funktional hergerichtet. „Der Boden wird einfach geschliffen, die Wände werden verputzt und homogen weiß gehalten.” Das riesige Fenster mit Blick auf das Gelände soll erhalten bleiben. „Das macht den Raum aus”, so der Architekt. Für warmes Licht und somit für die passende Atmosphäre sorgt die Lichtkuppel über Tor. Während die Innenseite mit Goldfarben verziert wird, schmückt außen das Tor ein buntes Kunstwerk.
Kunstlehrerin des Woeste-Gymnasiums Ingrid Bröffel-Eymann hatte ihre Schüler zu einem kleinen Wettbewerb aufgefordert. Eine Jury entschied sich schließlich für den Entwurf von Schülerin Julia Gato-Samse. Malermeister Thomas Wessel hilft den Schülern bei der Umsetzung. Das fertige Kunstwerk, bestehend aus zwei Aluminiumplatten, wird dann im Frühjahr 2010 an den Außentüren angebracht. „Die Gestaltung haben wir absichtlich so gewählt, denn optisch soll sich das Gebäude ja in das Thema der Landesgartenschau einfügen”, erklärte Weber. Dass es nur einen Zugang zum „Haus der Kirche” gibt, fiel einigen aus der Besuchergruppe allerdings unangenehm auf. Denn wer sich oberhalb des Gebäudes aufhält, muss einen Umweg machen, um dorthin zu gelangen. Drei Wochen werden die Renovierungsarbeiten andauern.
„Paradiesunddas” sucht noch Helfer. Beteiligt am Projekt sind der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn, das Dekanat Märkisches Sauerland, der Pastoralverbund der kath. Kirchengemeinden in Hemer, die Alt-Katholiken Dortmund/Hemer, die Ev. Kirchengemeinde Hemer, Deilinghofen und Ihmert, die Freie evangelische Gemeinde Hemer und der CVJM.
22:17
@1
man könnte ja das Kreuz von der vor einigen Jahren im Camp-Gewerbepark in Deilinghofen abgerissenen katholischen Kirche für die Dauer der LGS an Paradiesunddas verleihen - das Kreuz wurde seinerzeit zusammen mit dem Hahn geborgen und müsste sich im Museum oder bei der kath. Kirchengemeinde in Sundwig befinden ...
20:38
Amen
16:13
Feine Sache, fehlt eigentlich nur noch ein Kreuz auf dem Dach, damit die Bestimmung des Gebäudes weithin sichbar ist.