Nun drei Chefärzte in der Pneumologie
07.08.2008 | 14:34 Uhr 2008-08-07T14:34:00+0200
Hemer. Die Fachabteilung Pneumologie der Lungenklinik Hemer wird zukünftig in drei Schwerpunkte untergliedert und von drei Chefärzten gemeinsam kollegial geleitet.
Der bisherige Leitende Oberarzt und Ärztliche Leiter des Zentrums für Schlafmedizin, Dr. med. Michael Westhoff (51 Jahre), übernahm zum 1. Juli die Chefarztposition des Bereiches Pneumologie I mit den Schwerpunkten Beatmungs- und Schlafmedizin sowie Intensivmedizin. Weitere Tätigkeitsfelder sind chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen, Asthma bronchiale sowie die interstitiellen Lungenerkrankungen. Dr. Westhoff ist seit April 2001 in der Lungenklinik beschäftigt und hat sich überregionale Anerkennung erworben. So ist er Sprecher der Arbeitsgruppe Spiroergometrie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Mitglied der Steuerungsgruppe zur Akkreditierung von Weaning-Zentren (Beatmungsentwöhnung). Neben Arzt für Innere Medizin und Pneumologie ist Dr. Westhoff auch Arzt für Kardiologie, Schlafmedizin, Intensivmedizin, Rehabilitationswesen und Chirurgie.
Den Bereich Pneumologie II mit den Schwerpunkten thorakale Endoskopie und spezifische Infektiologie vertritt jetzt als Chefarzt Dr. med. Franz Stanzel (50 Jahre). Er ist aus der Lungenfachklinik in München-Gauting nach Hemer gewechselt. Dort hat Dr. Stanzel den Schwerpunkt Bronchoskopie und Thorakoskopie vertreten. Er ist derzeit Sprecher der Sektion Endoskopie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und überregional bekannt. Ab dem 1. September wird zudem Dr. med. Monika Serke (55 Jahre) als Chefärztin dem Bereich Pneumologie III mit dem Schwerpunkt thorakale Onkologie (Krebserkrankungen) vorstehen. Die ausgebildete Internistin, Hämatoonkologin und Pneumologin kommt vom Helios Klinikum Emil-von-Behring, Dep. Lungenklinik Heckeshorn aus Berlin nach Hemer.
Frau Dr. Serke ist eine der derzeit führenden pneumologischen Onkologen und verfügt über eine langjährige Erfahrung im Schwerpunkt thorakale Onkologie. Darüber hinaus ist sie Ärztin für Allergologie und Umweltmedizin. „Insgesamt trägt die Klinik mit der Schwerpunktbildung den zukünftigen Anforderungen an eine qualifizierte, spezialisierte und wissenschaftlich fundierte Medizin Rechnung und stärkt damit ihre Kompetenz für eine zukunftssichere Versorgung der ihr anvertrauten Patienten”, so die Lungenklinik.
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