Neuer Rekord: Über 700 pilgern über die LGS-Großbaustelle
27.04.2009 | 15:00 Uhr 2009-04-27T15:00:00+0200
Hemer. Ein Jahr vor der Eröffnung der Landesgartenschau haben die Bürger erneut gezeigt, wie sehr sie der „Zauber der Verwandlung” mobilisiert und fasziniert: Über 700 pilgerten am Samstag über die LGS-Großbaustelle. Das ist ein neuer Rekord.
Bürgermeister Michael Esken strahlte mit der Sonne um die Wette: Mit einem solchen Andrang hatte er nicht gerechnet. Rund die Hälfte der Gäste nahm erstmalig an einer Baustellenführung teil. Viele kamen auch aus den Nachbarstädten, ja sogar aus Brilon oder Unna, um sich über den Baufortschritt zu informieren. Alle Generationen waren vertreten und in seperaten Gruppen auch noch einige Vereine wie der HTV.
„Erstens wir schaffen das, zweitens es ist sinnvoll angelegtes Geld”, diese beiden Botschaften wollte Esken während der über zweistündigen Tour vermitteln, was ihm erfolgreich gelang.
Vorbei an der Regenbogenschule des Märkischen Kreises ging es auf die „Nord-Allee”. Der Großparkplatz ist bereits planiert, wird nun mit einer dünnen Erdschicht versehen und eingesät. Die Alleebäume sind gepflanzt. Insgesamt 816 werden gesetzt.
Während sich zwischen den alten Panzerhallen noch Trümmer türmen, sind auf den Stadtterrassen die 19 Hausgärten parzelliert. Ein erster Garten mit imposanten Granitpfählen ist nahezu fertig. 1000 Rosen werden im Rosengarten erblühen. In einer Baumschule werden 60 Bäume aus aller Welt zu bestaunen sein. Eine alte Technikhalle ist für die Blumenschauen stehen geblieben. Sie wird durch ein Zelt auf 1500 Quadratmeter erweitert.
Die größte Attraktion des Tages jedoch war der Aufstieg auf den Jüberg. Über 1,4 Kilometer Serpentinen oder 342 Stufen wird der Jübergturm zu erreichen sein. Baubeginn für den Holzturm ist im Juli oder August. Erstmals konnten die 700 einen Teil der Himmelsleiter erklimmen. Schon diese Aussicht begeisterte, mit dem 22 Meter hohen Turm wird sie noch grandioser. Der Aufstieg bei sommerlichen Temperaturen strengte an. Die Bürgerstiftung „Wenns brennt” sorgte mit einem Marketenderwagen immer wieder für Erfrischungen. Während der LGS wird es auch einen Shuttle geben, der auf den Berg fährt.
Die zweite Attraktion des Tages war der Skatepark. Die Riesenanlage inmitten des Waldes wird mit ihren Rampen, Treppen und dem großen Skatepool eine der schönsten Deutschlands. „Skateboards werden das Weihnachtsgeschenk in der Region werden”, prophezeite Esken. Auf ihre Attraktionen warten mussten noch die Kinder. Die großen Spielplätze werden erst in den nächsten Monaten angelegt. Eine Million Euro stehen dafür bereit.
Weiter ging es zum alten Ennertsweg, der als neue Deilinghofer Straße nicht wiederzuerkennen ist. Der untere Bereich ist bereits asphaltiert. Unterhalb des Sportplatzes wird in den nächsten Wochen das Stadtmosaik nivelliert. Dort werden sich alle Ortsteile und Partnerstädte mit eigenen Gärten präsentieren.
Auf der anderen Seite zum Felsenmeer sind die Hecken für den Irrgarten gepflanzt. Die weiteren Heckenzimmer im Park der Sinne sind angelegt.
Gewaltig sind die Veränderungen in der ehemaligen Kaserne, für die täglich bis zu 250 Arbeiter sorgen. Der „Zauber der Verwandlung” sorgte am Samstag für neue Gartenschau-Fans.
07:50
Hemer ist einer der größeren Städte, die die LAGA durchgeführt haben bzw. werden: Rietberg, Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Zülpich: Alle erfolgreiche LAGAs und kleinere Städte als Hemer. Schon deshalb ist die von villevalle zuvor völliger quatsch. Die Steuern werden übrigens überall landauf landab auch ohne LAGAs erhöht! Wenn die Wirtschaft keine Gewrebesteuern mehr zahlt, müssen wie immer die BürgerInnen ran. Hat aber meines Erachtens nichts mit LAGA zu tun. Passt den wenigen Gegnern nur in den Kram. Also Bürger macht die LAGA erfolgreich und geht hin. Hemer hebt sich wohltuend von anderen Städten ab!
23:15
HEMER BÜRGER.........................WARTET BIS ALLES VORBEI IST.....................DANN WERDEN DIE STEUERN ERHÖHT *LOL* DIE LAGA IST EINE NUMMER ZU GROß FÜR SO EINE KLEINE STADT WIE HEMER
21:59
und am 12.05 verstecken wir uns alle zu hause und lassen die politiker mal machen...was für eine gesellschaft
21:14
wurlecker hat völlig recht: Keine neue Innenstadt mit Spielplatz ohne LAGA, keine neue Straße nach Deilinghofen und den Ennertsweg entlastet ohne LAGA, kein saniertes Kasernengelände ohne LAGA, keine neuen Spielplätze ohne LAGA, kein Sportplatz am Ennertsweg mit Gebäude ohne LAGA, kein Neubaugebiet im Kasernengelände ohne LAGA, kein Felsenmeer mit Brücke und Steg ohne LAGA und und und. Unsere Politik in Hemer und der Bürgermeister haben gute Arbeit geleistet. Sie werden ganz sicher auch die Nachhaltigkeit im Auge haben.
21:02
Wer hier solch einen Quatsch schreibt, dass er versucht hat die Gruppen zu zählen, sollte sich ernsthaft überlegen, ob dieser Kommentar nicht übertrieben ist.
Ist es so wichtig, ob es nun 800, 700 oder 400 oder vielleicht nur 300 waren? Fakt ist, dass Interesse besteht.
Was nach der LAGA kommt, wird sich zeigen (Folgekosten der Unterhaltung usw)
Fest steht auch, dass die ganzen Strassen - und Gehwegsanierungen ohne LAGA niemals gemacht worden wären.
21:01
Die UWG in Hemer hat erstens für die LAGA gestimmt und ist zweitens völlig über in Hemer. Wenn es nach denen ginge, dann hätten wir nichts mehr. Nicht einmal einen Bachlauf in der Innenstadt! Die UWG ist nur gegen alles, außer der LAGA, und will alles wegsparen: Hallenbad, Feuerwehr, Musikschule. Es gibt kein Konzept der UWG in Hemer. Der BM-Kandidat der UWG ist für mich ein typischer politischer Stammtischschwätzer und verkauft nach meinen Informationen Schrauben. Noch Fragen?
20:23
Ich hab mal überschlägig vom Jüberg aus gezählt und habe bei 600 aufgehört. Die Zahl könnte also hinkommen. Es waren ja auch noch andere Gruppen unterwegs.
20:14
Sie sind wohl ein paar mal zu viel um die ecke!
Wenn es mal 350 Leute gewesen sind.Mehr auf keinen Fall.
Typisch Der Westen,die machen auch die Kilian Kirmes zum Oktoberfest....
19:51
Ziemlich schwacher Beitrag für die UWG.
Hinstellen und kritisieren kann ich auch, aber wo ist der bessere Vorschlag??
Schließlich mußte das Gelände ja saniert werden.
19:42
Ich würde mir wünschen, dass am 12.05 nur ein Bruchteil der 700 zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kommen würden, um sich auch einmal über die negativen Auswirkungen der LGS zu informieren,
Sonst heimsen sich einige Politiker in der Öffentlichkeit den Ruhm für die LGS ein und beschließen im stillen Kämmerlein den finanziellen Ruin der Stadt Hemer.
Jeder der nun mich als Schlechtmacher darstellt soll sich zumindest auch einmal die negative Seiten anschauen