Mit Zeit und Kraft zum großen Erfolg beigetragen
07.11.2010 | 13:28 Uhr 2010-11-07T13:28:00+0100
Hemer. Es war wohl das himmlischste Projekt, das die Landesgartenschau Hemer auf dem Programm hatte: Das Haus der Kirchen „Paradiesunddas“, am Osttor gelegen auf dem Weg zur Himmelsleiter, war während der gesamten Zeit ein gern besuchter Ort.
Bei dem Dankeschön-Treffen am Freitag im Haus Hemer blickten Helfer und Organisatoren noch einmal gemeinsam zurück auf eine spannende, interessante und emotionale Zeit.
Das Vorbereitungsteam mit Gudrun und Wolfgang Piltz, Pfarrer Martin Heider und Gaby Iserloh hatte die Paradieshüter zu diesem Abend eingeladen. Über 200 Helfer nicht nur aus der Region hatten dem Projekt mit ihrer geschenkten Zeit und Kraft zu großem Erfolg verholfen und waren zur Feier alle noch einmal zusammengekommen. Beteiligt waren der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn, das Dekanat Märkisches Sauerland, der Pastoralverbund der katholischen Kirchengemeinden in Hemer, die Alt-Katholiken Dortmund/Hemer, der Evangelische Kirchengemeinde Hemer, Deilinghofen und Ihmert, die Freie evangelische Gemeinde Hemer und der CVJM. Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen, kleinere Gottesdienste und Andachten fanden auf der LGS regelmäßig statt. Ohne die Mithilfe der hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre dies nicht möglich gewesen.
„Aus dem Zauber der Verwandlung ist heute der Zauber der Erinnerungen geworden. Ich bin sehr stolz, dass Sie alle solch einen Einsatz gezeigt haben. Und dass Sie alle heute hier sind beweist, wie wichtig Ihnen diese Zeit war und dass Sie mit großer Freude dabei waren“, so Dechant Pfarrer Jürgen Senkbeil. Beeindruckt zeigte sich auch Vize-Bürgermeister Hans Schmöle, der als Vertreter der Stadt Hemer das Engagement der fleißigen Helfer lobte.
Nach den Begrüßungsworten wartete „Emscherblut“. Das Improvisations-Theater aus dem Ruhrgebiet begeisterte unter anderem mit Dichtkunst und Pantomime. Zwischendurch unterhielt eine heimische Jazzformation die Gäste. Eine Überraschung hatte Wolfgang Piltz für die Gäste. In seinem 15-minütigen Film zeigte er einen Rückblick von der Eröffnung des „Paradiesunddas“ bis hin zum Abschlussgottesdienst.
Gudrun Piltz hatte ein paar Auszüge aus den Gästebucheinträgen mitgebracht: „Es sind zwei Bücher geworden. Von amüsant bis nachdenklich ist alles dabei.“ Nicht nur Ehejubiläen seien dort vermerkt.
Dass das Haus der Kirchen mehr als ein netter Ort zum Verweilen während der Veranstaltungen war, zeigte dieser Eintrag. Eine Familie hatte dafür gebetet, dass ihr Großvater eine schwere Herz-Operation gut überstehe. Wochen später dann der Verweis in dem Gästebuch: „Der liebe Gott hat seinen Job gut gemacht.“
18:17
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15:07
Und wann findet die Trauerfeier für den verunglückten Sicherheitsbeauftragten und den Hausmeister statt?
23:25
Das was die Mitarbeiter von Paradiesunddas bei der Gartenschau geleistet haben, ist aller Ehren wert. Eine tolle Darstellung für die Lebendigkeit von Kirche. Das gilt auch für das Fest der Kirchen. Wirklich großartig. Ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden und insbeondere an die Mitarbeiter von Dekanat und Kirchenkreis.
Ansgar Kaufmann, Diözesankomitee der Kathoiken im Eb Paderborn
18:11
Wie verhält sich denn Paradiesunddas zur offiziellen Trauer um den verunglückten Sicherheitsbeauftragten und den Hausmeister der Landesgartenschau?