Mit Herzblut bei der Sache für die Landesgartenschau 2010
07.08.2009 | 12:01 Uhr 2009-08-07T12:01:00+0200
Hemer. Wenn am 17. April 2010 die NRW-Landesgartenschau in Hemer offiziell eröffnet wird, gilt es auch für die Polizei, bestmöglich vorbereitet und aufgestellt zu sein.
Das Großereignis erfordert detaillierte Planungen und Abstimmungen nicht nur polizeiintern, sondern auch extern mit der LGS-Gesellschaft mbH, Stadtverwaltung, Feuerwehr und mit dem Sanitätsdienst.
Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat bereits im Oktober 2008 ein Vorbereitungsteam gebildet. Die Hauptkommissare Gunther Lill (Leiter der Polizeiwache Hemer) und Andreas Filthaut (Sachbearbeiter für Einsatzangelegenheiten bei der Führungsstelle der Polizeiinspektion Nord) begleiten die fortlaufenden Vorbereitungsarbeiten zur Landesgartenschau. Beide kennen die Felsenmeerstadt und die hiesigen Verhältnisse wie ihre Westentasche und entwickeln mit allen beteiligten Stellen ein Sicherheitskonzept für die zu erwartenden besonderen Anforderungen. Dabei geht es nicht nur um allgemeine Sicherheitsbelange, sondern um vielfältigste Fragen, die mit einer derart großen und langfristigen Veranstaltung verbunden sind. Es gilt, alle polizeilichen Aspekte so früh wie möglich zu bedenken und in der laufenden Planungsarbeit zu berücksichtigen.
Wie wird die Verkehrslage in Hemer sein? Wie kann auch bei deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen für Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt werden? Wird es mehr Straftaten geben? Welche Großveranstaltungen finden in den 191 Tagen statt? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um den reibungslosen Verlauf zu gewährleisten? Wie wird die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und allen anderen beteiligten Stellen optimal gestaltet? Wie wird vorhandenes Personal der Polizei wirkungsvoll sowie bürger- und besuchernah eingesetzt? Dies sind nur einige von vielen Fragestellungen, die im Vorfeld des Großprojekts „Landesgartenschau Hemer 2010“ jetzt zu klären sind.
Um sich zu informieren, waren Filthaut und Lill bereits Anfang Oktober 2008 zusammen mit Vertretern der Stadt und der Feuerwehr Hemer auf Dienstreise in Rietberg/Ems. Dort haben sich alle Beteiligten einen umfassenden Überblick verschafft und Erfahrungen aus der dortigen Landesgartenschau 2008 abgefragt. Das Ergebnis fiel außerordentlich positiv aus. Es wurde eine Vielzahl guter Ideen und Lösungsansätze gewonnen, die in die hiesigen Planungen einfließen. Von November bis Juni fanden mehrere ausführliche Sicherheitsbesprechungen mit allen Projektbeteiligten statt. Gemeinsam wurden Notfall- und Rettungspläne konzipiert, Zuständigkeiten erörtert, Vorgehensweisen abgestimmt und jede Menge Detailfragen geklärt. Zahlreiche weitere Sitzungen werden folgen. Die Vorbereitungen werden sukzessive fortentwickelt.
Andreas Filthaut und Gunther Lill vom „Vorbereitungsteam Polizei“ beschreiben die Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Stellen als außerordentlich konstruktiv und fruchtbar. „Es macht Spaß! Alle sind mit viel Herzblut bei der Sache. Wir sind sicher, dass die Landesgartenschau in Hemer ein großartiges und eindrucksvolles Ereignis wird!”.
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arbeitet unsere Polizei nicht immer mit
Herzblut?