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Bilanz von Handel und...

Mehr von LGS versprochen

29.10.2010 | 15:39 Uhr
Mehr von LGS versprochen

Hemer.Viele Hemeraner haben den Fußweg über die neu gestaltete Ostenschlahstraße in den NRW-Garten entdeckt, aber gelang umgekehrt auch die Anbindung an das Zentrum?

Für Rainer Wiesemann, Inhaber des Möbelhauses Wiesemann & Sohn, fällt die Bilanz positiv aus: „Es war eine deutliche Belebung zu spüren. Ich bin begeistert“. Viele auswärtige Besucher hätten den Weg in die Innenstadt und in das Möbelhaus gefunden. 50 bis 60 Prozent, schätzt der Vorsitzende des Einzelhandelsausschusses, gingen davon auf das Konto der verkaufsoffenen Sonntage. Dabei verzeichnet der Einzelhändler nicht nur Kunden aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis oder dem Ruhrgebiet: Auch aus dem Umkreis, aus Iserlohn oder Menden, seien die Menschen gekommen. Und sie wollten wiederkommen, so gut habe ihnen Hemers Innenstadt gefallen.

Im Modehaus Henke waren ebenfalls die verkaufsoffenen Sonntage herausragend, mit vielen Auswärtigen. In der Woche habe es jedoch kaum Veränderungen gegeben.

Schon im Vorfeld der Landesgartenschau hatten Gartenbaubetriebe und Handwerker viele Zimmer in den heimischen Hotels belegt, wovon die Betriebe profitierten. „Wir waren immer ausgelastet“, bilanziert Renate Preil vom Hotel Haus von der Heyde die 191 LGS-Tage. Neben den Unternehmen seien an Wochenenden auch Touristen nach Hemer gekommen.

„Wir sind ganz zufrieden. Es hat sich an Wochenenden gedrubbelt“, berichtet Ellen Buchwitz vom Hotel Meise. Auch Tagesgäste der LGS hätten in Sundwig übernachtet.

In der Gastronomie hat sich offenbar ein Teil des Umsatzes auf die LGS verlagert, weil viele Hemeraner dort regelmäßig flanierten. „In der Stadt waren weniger Leute unterwegs“, beobachtete Wirt Marjan. Tagsüber sei von der LGS in der Innenstadt wenig zu spüren gewesen, die verkaufsoffenen Sonntage ausgenommen. „Bei Großveranstaltungen war es erst anschließend voll“, bilanziert er.

Auch Toni Longo von Tonis Pizzeria hatte sich eigentlich mehr erwartet: „Es gab einige auswärtige Gäste, aber nicht den großen Andrang.“

Für Michael Thorschmidt, Geschäftsführer des „Mettgenpin“, steht fest: Würde seine Gaststätte nicht so günstig an der Hönnetalstraße liegen, dann hätte man wohl Verlust gemacht. Viele Hemeraner seien lieber zur LGS gegangen als im Mettgenpin einzukehren. Dafür hätten sich aber viele auswärtige Gesellschaften angemeldet. Besonderen Zulauf hat Thorschmidt allerdings durch den benachbarten Wohnmobilstellplatz verzeichnen können.

Eine eher durchwachsene Bilanz zieht auch Wilhelm Poggel, Inhaber des Traditionscafés. Für die Stadtentwicklung in Hemer sei die Landesgartenschau auf jeden Fall ein Gewinn gewesen. Aber: „Dort wurde sehr viel geboten, was von den Hemeranern auch angenommen worden ist.“ Das habe das Café zu spüren bekommen.

Mehr von der Landesgartenschau versprochen hatten sich auch Monica Masilli und Adrian Nizieki, die das Eiscafé Venezia betreiben. „Wir hatten 50 Prozent weniger Kunden“, schätzt Adrian Nizieki. Besonders schmerzlich zu spüren bekommen habe die Eisdiele, dass das Entenrennen wegen der Landesgartenschau abgesagt worden sei. Denn bei solchen Großveranstaltungen sei in der Vergangenheit immer besonders viel zu tun gewesen.

Silke Wrona und Ralf Engel

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Kommentare
01.11.2010
21:17
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von Meinhardt S.Rohr | #49

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01.11.2010
20:51
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von Fitti`s Bruder | #48

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01.11.2010
19:17
Mehr von LGS versprochen
von Ruhrik | #47

@23 Dann ist der Kletterbaum ja gesichert.

01.11.2010
19:05
Mehr von LGS versprochen
von osis | #46

Hat einer das Niveau gesehen?

Ich bin gespannt was jetzt in Hemer passiert. Am Rande des Ruhrgebietes und schlechter Zahlen zu liefern als andere LGS auf dem platten Land wäre ja auch nur peinlich gewesen.

Die Arbeit kommt jetzt, den Zauber zu bewahren und vom Licht des Leuchturm langfristig zu profitieren..

01.11.2010
18:25
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von GS Germaniae | #45

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01.11.2010
18:06
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von Aaron vom Berg | #44

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01.11.2010
18:00
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von GS Germaniae | #43

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01.11.2010
17:53
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von Aaron vom Berg | #42

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01.11.2010
17:26
Mehr von LGS versprochen
von Meinhardt S.Rohr | #41

1. Ich brauche nicht zu beweisen, dass ich es nach meinem Hygieneverständnis als nicht ausreichend sauber im Venezia empfinde. Das ist meine persönliche Einschätzung. Wir können aber gern einen Ortsbesichtigungstermin vereinbaren, zu dem ich aber aus Zeitmangel nicht kommen würde.
2. Eine kleingeistige Nazi-Diskussion tut hier nichts zur Sache,

01.11.2010
17:25
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von GS Germaniae | #40

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