LGS-Chef wird Beigeordneter in Schwelm
10.12.2010 | 15:17 Uhr 2010-12-10T15:17:00+0100
Hemer/Schwelm. Nach Planungsamtsleiter Szuggat, der Chefplaner in Dresden wird, verlässt ein weiterer Mitarbeiter das Rathaus. Der Geschäftsführer der Landesgartenschau Ralf Schweinsberg geht als Beigeordneter und Stadtkämmerer nach Schwelm.
In geheimer Abstimmung wurde Ralf Schweinsberg in Schwelm im ersten Wahlgang für die Dauer von acht Jahren zum Nachfolger von Jürgen Voß bestimmt.
20 Ratsmitglieder gaben dem 47-jährigen Iserlohner ihre Stimme. 18 Ratsmitglieder votierten für seinen Mitbewerber Torsten Foss, Mitarbeiter im Bereich Finanzmanagement und Liegenschaften bei der dortigen Kreisverwaltung.
Ralf Schweinsberg war zuletzt Geschäftsführer der Landesgartenschau in Hemer. Zuvor war er als Controller im Planungsamt der Stadt Hemer tätig. Voraussichtlich im Februar wird der neu gewählte Beigeordnete seinen Dienst im Schwelmer Rathaus antreten. Damit ist eine dritte Stelle im Planungsamt verwaist, da Heinz-Arnold Jürgen-Schellert in den Ruhestand geht. Trotz aller dadurch bedingten Personalkosteneinsparungen wird sich die Politik mit der Personalsituation beschäftigen müssen. Bei der Landesgartenschau sind weiterhin Geschäftsführer Heiner Pierenkemper und Prokurist Werner Fingerhut tätig.
07:53
#22 Da haben Sie ja fast alles vermengt und falsch dargestellt. Der Reihe nach: Beamte dürfen keinen AT-Vertrag erhalten. Entweder sie sind Beamte oder nicht, basta, so steht es im Gesetz, alles andere ist falsch. Es gibt sogar Höchstgrenzen, wieviele Beamte in welcher Kategorie in einer Stadt eingestellt werden dürfen. Auch das haben Sie übersehen. Zusammenfassen kann ich festhalten, alle Ihre beamtenrechtlichen Überlegungen sind frei Erfunden und nicht gesetzeskonform. Über die Leistungen von Herrn Sattler wollen Sie doch nicht wirklich diskutieren, ich erinnere mich, dass da jemand rechtzeitig nicht mehr zu seinem Arbeitsplatz in der LGS erscheinen durfte. Die neuen Leute haben es besser gemacht. Sowohl ein Verkehrskonzept als auch ein Nachnutzungskonzept in den Grobstrukturen muss es bei der Bewerbung gegeben haben, sonst hätte Hemer den Zuschlag nicht erhalten, da diese Dinge sogar in den Ausschreibungsunterlagen gefordert werden. Nicht einmal Leverkusen hat 1 Mio Besuchr gehabt. Jeder, der sich wirklich mit dem Thema beschäftigt weiß, ein riesieger Erfolg für Hemer. Und Oelde hat mehr Besucher, weil sie einfach die Dauerkarten geschätzt haben. Bitte Lieber #22 verschonen Sie das Forum mit ihren falschen Einlassungen, Sie sind einfach eine Belastung für die Stadt und sollten sich schnell woanders niederlassen und dort Ihren Weltschmerz ausleben.
22:17
@20
Die Besoldung von Beamten ist tatsächlich gesetzlich geregelt. Das schließt jedoch nicht aus, dass eine Stelle höher oder niedriger eingestuft wird. Gerade auf der Ebene der Beigeordneten, die ja gewissermaßen auch Wahlbeamte sind, ist die Anpassung der Besoldungseinstufung an Verhandlungsergebnisse nicht ungewöhnlich, wie immer man solche Vereinbarungen auch nennen mag. Sie sind im öffentlichen Dienst als AT-Vereinbarungen bekannt.
Es scheint Ihnen auch entgangen zu sein, dass es kein Mobilitätskonzept zur LGS Hemer gegeben hat, wie seinerzeit Herr Sattler vor Dutzenden von Zeugen verlautbarte. Ebensowenig gibt es - laut Sattler - kein Nachnutzungskonzept, was auch die Audit-Bemühungen der Verwaltung erklärt.
Erfolg einer Veranstaltung misst sich vor allem am Vergleich. Hemer hatte als Stadt im Speckgürtel des Ruhrgebietes mit 9 Millionen Einwohnern gerade mal etwas über eine Million Besucher, während z.B. Oelde mittem im leeren Münsterland mehr als doppelt so viele Besucher zählte. Hamm hatte 1,3 Mio., und selbst Rietberg im leeren Münsterland hatte 900000 Besucher.
Die Besucherzahlen in Hemer haben die Erwartungen sicherlich übertroffen, mit mehr als 10 Millionen Nachbarn im Umkreis von 80 km Radius hätte es durchaus ein wenig mehr sein dürfen, aber das scheiterte sicher an den unterirdischen öffentlichen Verkehrsangeboten.
21:35
Na, da haben sich die ewigen LGS-Bekämpfer und Hemer-Besserwisser ja wieder alle hier eingefunden. Es ist schon schlimm, dass man sein eigenes Nest so beschmutzt. Ich bin froh, dass wir die LGS hatten, dass der Geschäftsführer so gut war, dass ihn andere haben wollen und dass wir in Hemer noch lange von der super LGS leben werden. Hemer hat sich behauptet und den Miesmachern gezeigt, wo sie hingehören, nämlich nicht nach Hemer, sondern dahin, wo der Pfeffer wächst.
06:48
#18. Sie sind nicht nur ein Nörgler, wie #19 zutreffend feststellt, sondern auch jemand, der mit bewusst oder unbewussten Falschmeldungen hier im Forum sein Unwesen treibt. Das Beamtenrecht ist nicht tarifgebunden, sondern gesetzlich geregelt. Deshalb kann und darf es auch keine außertariflichen Vereinbarungen, wie Sie sie bezeichnen, geben. Denn da wo kein Tarifrecht drin ist, kann auch keines heraus kommen. Wieder einmal mehr ist damit bewiesen, dass Taffy11 falsch liegt. Und Planungsdefizite hat es bei der LGS keine gegeben. Sowohl der Verkehr war in Ordnung als auch die Besucherzahl. Die LGS Hemer ist die erfolgreichste LGS seit Jahren. Das haben auch andere erkannt und deshalb werben sie wohl um unsere Leute hier aus Hemer. Ich kann es niemanden verübeln, wenn er bei der persönlichen Lebensplanung einen besser dotierten Job anstrebt.
20:00
@13 18 die alten mendener nörgler und neider können den lgs erfolg immer noch nicht verkraften und versuchen stimmung zu machen, sollen lieber sich um ihr marodes menden kümmern
17:45
Das Beamtenrecht lässt durchaus außertarifliche Vereinbarungen zu. Wenn man einen guten Mann halten will, werden sich außerdem auch andere als direkt finanzielle Mittel finden, um ihn an seinen Arbeitsplatz zu binden.
Aber Hemer wird in einigen Monaten nicht einmal mehr die Mittel haben, um den Bestand zu sichern. Es werden möglicherweise Lasten hinzukommen, die heute noch jenseits jeglichen Wunschdenkens sind.
Alleine schon die gravierenden Planungsdefizite im Zusammenhang mit der LGS werden das Wasser bis zur Bordkante steigen lassen. Die Ratten verlassen schon mal vorsorglich das Schiff.
15:47
#16 quatsch! Die gegangen sind, bekommnen deutlich mehr Geld jetzt. Das kann im Beamtenrecht Hemer aufgrund der Einwohnerzahl nicht bieten. Man kann im Beamtenrecht leider keine Personen halten, indem man ihnen mehr Geld gibt, selbst wenn man es möchte. Blöd ist jetzt nur, das die wirklich schlechten niemand haben will und diese dann in Hemer bleiben müssen.
15:13
Wenn in Hemer alles gut wäre, würden auch und gerade gute Leute bleiben.
Das ist aber wohl nicht der Fall, wenn gleich so viele Posten ausgerechnet im Bau- und Planungsbereich fast zeitgleich fluchtartig verlassen werden. Das kann weder nur Zufall noch einfach normal oder gut sein!
Offiziell wird das aber natürlich niemals irgendwer zugeben.
15:09
@Eifriger Steuerzahler:
Kommt noch, die anderen werden über kurz oder lang folgen.
14:22
Herzlichen Glückwunsch, Herr Schweinsberg. Sie haben sich wie alle LGS-Macher für neue Aufgaben empfohlen, weil Sie einen guten Job gemacht haben. In der Wirtschaft geht es genau so, wenn man gut ist, dann bekommt man einen besseren Job. Deshalb kann ich alles Genörgele hier und auch den Vergleich mit Ratten nicht verstehen. Derjenige, der nicht einen besser bezahlten Job annehmen würde, nachdem er eine Sache gut gemacht hat, der wäre unglaubwürdig und wohl nicht ganz bei Trost. Aber die Nörgler hier wissen es ja nicht einmal, wie es in der Wirtschaft abgeht. Hemer hat sich bewährt und die Mitarbeiter haben jetzt für sich und für Hemer einen guten Ruf erworben.