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Lehrbienenstand zieht 2011 in Park der Sinne

15.09.2010 | 15:44 Uhr
Lehrbienenstand zieht  2011 in Park der Sinne
Imkerverein auf der Landesgartenschau

Hemer.Übergroße Bienen zieren die Fassade und lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es die Imker sein müssen, die in diesem Pavillon ihr Zuhause auf der Landesgartenschau gefunden haben.

„Hier wurde mit sehr viel Herzblut ein sehr professionelles Angebot eingerichtet“, unterstreicht auch Friedrich Wilhelm Brinkmann diesen Eindruck.Der Vorsitzende des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker war am vergangenen Sonntag am Imkerstand zu Gast.

150 Helfer aus den zwölf Imkervereinen im Märkischen Kreis schultern gemeinsam das Mammutprojekt LGS. An mindestens vier Tagen pro Woche stehen Mitglieder für die Fragen der Besucher zur Verfügung. „Wir unterstützen das voll und ganz“, so Kreisverbandsvorsitzender Friedrich Hepping.

Die Imker möchten mit ihrem Auftritt dabei nicht nur auf die Bedeutung der Honigbiene auch für den Menschen aufmerksam machen. „Es kann auch jeder einen eigenen Beitrag zum Erhalt dieser Tiere leisten“, versuchen sie, zu motivieren. Ein Bienenhotel, wie es auf der Landesgartenschau ausgestellt ist, sei ebenso leicht anzulegen wie Blumenbeete, die von Wildbienen bestäubt werden können.

Dass die Stadt Hemer die Bedeutung der Imkerei inzwischen erkannt habe, glaubt der Vorsitzende der Hemeraner Imker Matthias Opitz. Sie kaufte den Pavillon und wird ihn gemeinsam mit dem Imkerverein ab dem kommenden Jahr als Lehrbienenstand im „Park der Sinne“ betreiben.

An den Landesvorsitzenden richtete er den Wunsch, sich auf politischer Ebene für die Imker einzusetzen: „Wir als Verein sind zu klein, aber vielleicht kann der deutsche Imkerverband Fördergelder der Europäischen Union anfordern, um Lehrmittel zu finanzieren.“

Die Begeisterung der heimischen Imker für ihre Arbeit im NRW-Garten sprang am Sonntag auch auf Friedrich Wilhelm Brinkmann über: „Bei einer so großen Resonanz macht es jetzt natürlich viel Freude.“ Als Landesvorsitzender hat er schon einige Gartenschauen besucht, für die Präsentation in der Felsenmeerstadt hielt er dennoch ein Sonderlob parat: „Hemer und der Märkische Kreis reihen sich mit dieser Darstellung nicht nur in die Geschichte der Imker auf Landesgartenschauen ein, sie nehmen gewiss eine herausragende Stellung ein.“

Thorsten Streber

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