Lang gehegter Gastronomiewunsch wird wahr

Das einstige Restaurant Himmelsspiegel ist eine Großbaustelle: Eventleiter Oliver Geselbracht, Sebastian Staat von der Warsteiner Brauerei, Geschäftsführer Guido Forsting, Parkgastronom Markus Bürger und Herbert Hundt als Architekt der Warsteiner Werkstätten präsentieren den Umbau.
Das einstige Restaurant Himmelsspiegel ist eine Großbaustelle: Eventleiter Oliver Geselbracht, Sebastian Staat von der Warsteiner Brauerei, Geschäftsführer Guido Forsting, Parkgastronom Markus Bürger und Herbert Hundt als Architekt der Warsteiner Werkstätten präsentieren den Umbau.
Foto: IKZ

Hemer..  Einer der größten Wünsche seit der Landesgartenschau geht endlich in Erfüllung: Der Sauerlandpark erhält mit einem Restaurant und moderner Bar eine Ganzjahresgastronomie, und der Musikclub wird zum modernen Veranstaltungssaal. Im April sollen beide Umbauten im einstigen Kasernengebäude 18 eingeweiht werden.

Momentan gleichen das Unteroffiziersheim und der frühere Speisesaal der Kaserne jenen Großbaustellen wie vor der LGS, und eine ähnliche Aufbruchstimmung prägt die Investitionen. „Es rundet unsere Gesamtplanung ab und wird das Angebot in Hemer bereichern. Wir entwickeln uns in Richtung Ganzjahrespark“, sagt Sauerlandpark-Geschäftsführer Guido Forsting. Voraussetzung für die Investitionen war die Verlängerung der Partnerschaft mit der Warsteiner Brauerei. Nach öffentlicher Ausschreibung ist die Zusammenarbeit um fünf Jahre verlängert worden, und die Brauerei beteiligt sich als „Exklusivpartner“ in einer nicht näher bezifferten Höhe an den Investitionskosten. „Wir wollen dem Sauerlandpark etwas zurückgeben, er ist ein echter Publikumsmagnet“, betont Gebietsverkaufsleiter Sebastian Staat die Verwurzelung im Sauerland.

Beide Großbaustellen sollen im April verschwunden sein

Für die erste Großbaustelle zeichnet der Sauerlandpark verantwortlich. 50 000 Euro sind im Wirtschaftsplan als Eigenmittel für die Modernisierung des Musikclubs vorgesehen, der auch einen neuen Namen erhalten wird. Der Bodenbelag, die Theke und die Vorhänge werden erneuert. Das „künstlerisch wertvolle“ Wandmosaik aus Bundeswehrzeiten bleibt allerdings. Erstmalig erhält der Veranstaltungssaal eine feste Mittelbühne mit aufwendiger Licht- und Tontechnik. Neben den eigenen Parkveranstaltungen soll der Saal multifunktional auch für Hochzeiten, Tagungen und Konzerte für bis zu 600 Zuhörer genutzt werden. Eine komplett neue Toilettenanlage und Küche werden ebenerdig gebaut. Spätestens mit dem Tanz in den Mai soll die Einweihung erfolgen. „Das JuK wird nach wie vor bespielt“, sagt Guido Forsting zu den dann doppelt vorhandenen Veranstaltungsräumen. Der Kulturausschuss beschäftigt sich am 10. Februar mit der Struktur des Kulturangebotes.

Das zweite Großprojekt soll schon zu Ostern fertiggestellt sein. Mit „ZwanzigZehn - Bürgers Restaurant & Bar“ erhält der Sauerlandpark erstmals eine Ganzjahresgastronomie, die über ein neues Tor auf der Terrasse sowohl vom Park als auch jederzeit von der Platanenallee zugänglich ist - über Rampen auch barrierefrei. Der Barbereich mit Lounge-Ecke und Kamin erinnert an moderne Großstadtbistros. Im optisch und durch eine Schiebetür abtrennbaren zweiten Raum finden im Restaurant bis zu 70 Gäste Platz. Mit einer frischen Küche von „kreativ-klassisch bis mediterran-verdeutscht“ möchte Markus Bürger überzeugen. „Bei uns soll sich die Familie am Abend genauso wohlfühlen wie der Geschäftsmann mit seinen Gästen“, betont Markus Bürger. Einmalig in der Region dürfte der sichtbare Fleischkühlschrank sein. Beide Bereiche können auch für Feste genutzt werden. Wer dann ganz groß feiern möchte, kann den Musikclub mitnutzen. Erhalten bleibt der SB-Imbiss im Café Flora.

Während der Chef in der Küche des „ZwanzigZehn“ selbst am Herd stehen wird, wird seine Schwester Christina die Geschicke der Landhausküche im Iserlohner Hotel Korth leiten, das in bewährter Form erhalten bleibt.