Koordinierung und neue Technik

Eine Baustellenampel wird in Niederhemer während der Umrüstung den Verkehr regeln.
Eine Baustellenampel wird in Niederhemer während der Umrüstung den Verkehr regeln.
Foto: IKZ

Hemer..  An zwei Ampelanlagen der B7 wird zurzeit gewerkelt – zufällig gleichzeitig aber aus unterschiedlichen Gründen. In Höhe des Realmarktes laufen die letzten Arbeiten zur Koordinierung Fußgängerampel am Mesterscheider Weg mit der neuen Anlage an der Einmündung Urbecker Straße. Damit sollen unnötige Unterbrechungen der Verkehrs auf der B7 der Vergangenheit angehören.

An der großen Kreuzung in Niederhemer lässt der Landesbetrieb Straßen NRW die gesamte Ampelanlage auf LED-Technik umrüsten. Zu diesem Zweck ist seit Montag eine aufwendige Parallelanlage aus Baustellenampeln aufgebaut worden, damit in der Umrüstungszeit der Verkehr möglichst reibungslos weiterfließen kann. Laut Pressesprecher Michael Overmeyer rechnet Straßen NRW mit einer Umbauzeit von etwa drei Tagen. Wenn also keine unerwarteten Probleme auftauchen, sollte die Maßnahme noch in dieser Woche abgeschlossen sein.

26 000 Euro gibt das Land für die Umrüstung aus. Allerdings wird sich diese Investition schnell amortisieren. Michael Overmeyer: „Pro Lichteinheit rechnen wir mit einer Stromersparnis von 530 Euro in fünf Jahren.“

Aber die Umstellung auf LED hat nicht in erster Linie finanzielle Gründe, sondern mit ihr geht ein Plus an Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer einher. LED-Ampeln sind besser zu erkennen, insbesondere bei tief stehender Sonne, und auch weniger Störungsanfällig.