Kleine Präsentation in der früheren Garnison
29.09.2010 | 11:15 Uhr 2010-09-29T11:15:00+0200
Hemer.Ein Kampfpanzer, ein Spähwagen, die Feldjäger, das Info-Mobil und Erbsensuppe: Recht spärlich präsentierte sich die Bundeswehr am Dienstag am „Tag der Bundeswehr“ auf der Landesgartenschau.
Viele Besucher hatten die Tage der offenen Tür in der ehemaligen Blücher-Kaserne in guter Erinnerung und reisten mit großen Erwartungen zur Landesgartenschau, um das „abwechslungsreiche Programm“ zu erleben. Davon war tagsüber aber wenig zu spüren, die Enttäuschung entsprechend groß.
Auf dem Forumsplatz verloren sich die Feldküche und das Info-Mobil der Bundeswehr. Eine Etage höher auf den Stadtterrassen wurden ein Kampfpanzer Leopard 2A6M und der Spähwagen Fennek gezeigt. Letzterer war vielen Besucher noch unbekannt, wird er doch erst seit 2003 an die Truppe ausgeliefert, um deren Bedarf nach gepanzerten Fahrzeugen auch für den Einsatz in Afghanistan zu decken.
Vorführungen gab es nur bei den Feldjägern aus Augustdorf. Sie zeigten die Beglischen Schäferhunde Spoke bei der Suche nach Rauschgift und Eddy beim Stellen von Straftätern.
Reger Betrieb herrschte im Traditionsraum, wo sich viele Ehemalige und Reservisten zum Plausch trafen. Der Austausch konnte am Abend trotz des Sauerländer Dauerregens beim Biwak auf dem Casinoplatz intensiviert werden. Das Schleppdach bot trockenen Unterschlupf. Alleinunterhalter Thomas Weber und der Orchesterverein sorgten für musikalischen Schwung.
Vor den LGS-Toren demonstrierte am Morgen eine kleine Gruppe des Friedensplenums Iserlohn und der Antifa gegen das „Werben für Töten und Sterben“ und forderte „Bundeswehr raus aus Afghanistan“.
19:47
Friedensplenum RAUS AUS ISERLOHN !!!!
10:38
Anti-Antifa!