Jugendfeuerwehr eine wichtige Basis für die Löschgruppen

Jahresabschluss der Feuerwehr mit Verabschiedung von Martin Pietsch
Jahresabschluss der Feuerwehr mit Verabschiedung von Martin Pietsch
Foto: IKZ

Hemer..  Die Jugendfeuerwehr ist eine wichtige Basis der Freiwilligen Feuerwehr in Hemer und sichert den Personalbestand nachhaltig. In den 20 Jahren des Bestehens sind 107 Jungen und Mädchen aus der Jugendfeuerwehr in die Löschgruppen gewechselt. Durch diese erfolgreiche Nachwuchsarbeit konnte die Zahl der Freiwilligen mit 253 konstant gehalten werden. Und die Jugendwehr wächst weiter, so sind zurzeit 48 Jungen und Mädchen aktiv. Diese erfreuliche Bilanz zog Feuerwehrchef Markus Heuel auf der Jahresabschlussfeier.

Ehrenamtlich werdenweiter dringend gesucht

Ehrenamtliche werden dennoch dringend gesucht, denn die Löschgruppenstärke müsste nach dem Brandschutzbedarfsplan noch viel größer sein. „Es heißt also weiter, die Feuerwehr für neue Mitglieder attraktiv zu machen und Mitgliederwerbung zu betreiben“, betonte Heuel. Die Jugendfeuerwehr stand auch mit einer personellen Veränderung im Mittelpunkt. Nach über drei Jahren als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart wurde Martin Pietsch verabschiedet. Da er nach Altena zieht, kann er das Engagement nicht mehr fortsetzen. Die Feuerwehr sucht nun einen Nachfolger, der Sascha Fiefeck und Bo-Manuel Stock unterstützt.

Statistisch war 2014 für die Feuerwehr ein durchschnittliches Jahr. Zu 69 Bränden musste die Wehr ausrücken (Vorjahr 65). Rückläufig ist die Zahl der Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Mittlerweile sind fast 70 Brandmeldeanlagen auf der Feuerwache aufgeschaltet. Von 385 auf 403 Einsätze hat die Zahl der Hilfeleistungen zugenommen, was vor allem an zahlreicheren Ölspuren liegt. Mit 5775 Rettungs- und Krankenfahrten bleibt die Einsatzzahl nahezu konstant.

Bürgermeisterlicher Dankan alle Einsatzkräfte

Personell muss die hauptamtliche Wache im neuen Jahr aufgestockt werden, weil ab 2016 die wöchentliche Arbeitszeit in der EU höchstens 48 Stunden betragen darf. Durch diese Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um sechs Stunden muss trotz knapper Kassen die Zahl der Planstellen erhöht werden. Dafür werden fünf Brandmeisteranwärter zurzeit ausgebildet. Eine große Aufgabe wird 2015 auch die abschließende Einführung des Digitalfunks sein. Rund die Hälfte der Fahrzeuge ist bereits umgerüstet, der Rest soll bis Mitte 2015 folgen, anschließend muss geübt werden.

Neben Feuerwehrchef Markus Heuel dankte auch Vizebürgermeister Wolfgang Römer allen Einsatzkräften für die Hilfen vielfältiger Art. „Sie sind keine Kostenstellen mit Ohren, sie leisten mehr, sie leisten wichtige Hilfe am Menschen“, sagte Römer und wünschte ein ruhiges neues Jahr.