„Ich will nichts anderes machen als Musik“

Antonio Geradi, hier mit Onkel Luciano und Angela Del Latte, kandidiert bei DSDS
Antonio Geradi, hier mit Onkel Luciano und Angela Del Latte, kandidiert bei DSDS
Foto: IKZ

Hemer..  Juror DJ Antoine springt begeistert auf, Fans liegen sich in den Armen: Gilt dieser Jubel in der Vorschau auf die vierte Sendung von „Deutschland sucht den Superstar“ dem Hemeraner Antonio Geradi? Wer die wenigen Sekunden von seinem Song „It’s a Man’s World“ gehört hat, der wird bestätigen: Antonio wird in der zwölften DSDS-Staffel weit kommen. Ob die Jury um Dieter Bohlen das genauso sieht, wird Samstagabend auf RTL zu sehen sein.

Onkel Luciano hat ihnzum Casting angemeldet

Für Antonio Geradi hat sich das Abenteuer DSDS auf jeden Fall schon gelohnt. Der 30-Jährige stammt eigentlich aus Mailand und lebt seit Juli 2014 bei seinem Onkel Luciano Del Latte in Hemer. Der meldete ihn kurzerhand bei der Mutter aller Castingshows an, weil es in Italien ähnliche Talentsuchen nicht gibt. So ging es zum CastingTruck nach Dortmund und dann weiter zum Jury-Casting nach Köln. „Wir wussten gar nicht, was auf uns zukommt, aber es war echt ein schönes Erlebnis“, berichtet Luciano Del Latte. Vom Talent seines Neffen ist er fest überzeugt.

Schon seit frühester Kindheit singt Antonio, hat dann Gesangsunterricht genommen. Er komponiert eigene Songs. In Bars und Restaurants vor allem in Mailand hat seine Stimme die Zuhörer bislang begeistert. Vor drei Jahren ist seine erste Single erschienen. „Ich will nichts anderes machen als Musik“, sagt der 30-Jährige, der eifrig deutsch lernt. Antonio liebt Soul und Black-Music und aus diesem Bereich stammt auch sein Song: „It’s a Man’s World“. Ursprünglich von James Brown 1966 gesungen, hat Seal den Hit 2008 für sein Album „Soul“ neu interpretiert. In dieser Version ist Antonio vor die Jury mit Dieter Bohlen, Heino, DJ Antoine und Mandy Capristo getreten und hat allein schon mit der Kraft und Stimmfarbe umgehauen.

Mit Millionen von Zuschauern, darunter sicherlich viele Daumen drückende Hemeraner, wird die ganze Familie am Samstag vor dem Fernseher sitzen, erstmals die Aufzeichnung sehen und vielleicht ja in Jubel ausbrechen.

Bei den Jury-Castings, die RTL diesmal in zehn Folgen zeigt, haben die Kandidaten wieder die Möglichkeit, die „Goldene CD“ zu wählen und sich damit im Vorfeld für einen Juror zu entscheiden, der im Falle einer Pattsituation seine alles entscheidende Stimme für oder gegen einen Kandidaten abgibt.

Die besten 110 kommen in den Deutschland-Recall

Die besten 110 Kandidaten aus den Jurycastings werden im Deutschland-Recall, dem sogenannten Quickpick, auf die 34 besten Sängerinnen und Sänger reduziert. Diese bekommen das heiß ersehnte Ticket für den Auslands-Recall, der in diesem Jahr in Thailand stattfindet. In der pulsierenden Millionenmetropole Bangkok können die Talente mit Auftritten auf einer glamourösen Rooftopbar, mitten im bunten Großstadttrubel oder auf einer paradiesischen Insel im indischen Ozean schon einmal Superstar-Luft schnuppern. Am Ende schaffen es nur die Besten der Besten auf die große Konzert-Bühne.

Die Top 10 müssen sich dann nicht wie üblich in den Live-Shows im Fernsehstudio in Köln beweisen, sondern gehen auf große Tournee quer durch die Republik – so auch am 29. April in der Balver Höhle. Antonio Geradi hofft, dabei zu sein.