Hochtechnisierte Region wirbt um Fachkräfte

Landrat, Bürgermeister, Wirtschaftsvertreter und Organisatoren trafen sich am Montag im Sundwiger Messingwerk, um  die Ausbildungsbörse “Karriere im MK“ vorzustellen.
Landrat, Bürgermeister, Wirtschaftsvertreter und Organisatoren trafen sich am Montag im Sundwiger Messingwerk, um die Ausbildungsbörse “Karriere im MK“ vorzustellen.
Foto: IKZ

Hemer/ Iserlohn..  In vielen heimischen Betrieben ist der 8. September bereits leuchtend Rot im Kalender markiert, und auch die Schulen und Schüler sollten sich das Datum gut vormerken. Die vierte Auflage der Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ findet wieder im Grohe-Forum und auf dem Gelände des Sauerlandparks statt.

Bei über 100 Ausstellern und erwarteten 4000 Schülern reicht auch die große Halle nicht aus. Das Zelt für das Oktoberfest wird zusätzliche Kapazitäten schaffen. Unternehmen und Institutionen aus Balve, Hemer, Iserlohn und Menden präsentieren in Zelt und Halle das geballte Ausbildungsangebot des nördlichen Märkischen Kreises.

Direkter Kontakt zuüber 100 Betrieben

Einen weiteren Schwerpunkt bilden vielfältige Informationen rund um das Studium, ob als Verbundstudium (begleitend zur Ausbildung im Unternehmen) oder in Vollzeit, durch die BiTS (Business and Information Technology School GmbH), die Fachhochschule Südwestfalen und die kooperierenden Unternehmen. Nirgendwo findet man so leicht den direkten Kontakt zu den Personalverantwortlichen aus über 100 Betrieben und zu den Hochschulen der Region wie bei Karriere im MK.

Schirmherren der Veranstaltung sind der Landrat des Märkischen Kreises (Thomas Gemke) und die Bürgermeister der Städte Balve (Hubertus Mühling), Hemer (Michael Esken), Iserlohn (Dr. Peter Paul Ahrens) und Menden (Volker Fleige). Sie kamen jetzt mit Vertretern der Wirtschaftsverbände und Verwaltungen zum großen Vorbereitungstreffen im Sundwiger Messingwerk zusammen. Diehl-Geschäftsführer Thomas Berndt unterstrich die Bedeutung der Fachkräfte für die heimischen Betriebe. Unter den 300 Mitarbeitern im Messingwerk sind zurzeit 20 Auszubildende. „Unsere ausgebildeten 41 Verfahrensmechaniker sind das Fundament für unsere Produktion“, betonte Berndt. Große Schwierigkeiten gebe es, Elektroniker zu finden. Vielen Bürgern sei nicht bewusst, dass sich hinter alten Fabrikmauern Hightech verberge.

„Wir müssen das Image für den technischen Bereich an die Gegenwart anpassen“, warb auch Landrat Thomas Gemke. Der Märkische Kreis sei eine hochtechnisierte Region und brauche die Fachkräfte in den Betrieben. Die Ausbildungsbörse hat sich im märkischen Norden mittlerweile etabliert und wird mit Vorbereitungstreffen und Begleitprogramm immer aufwendiger. Trotz Sponsoren sind daher die Standgebühren für die Aussteller gestiegen. Am Montag beginnt das Online-Anmeldeverfahren.