Hereinspaziert in die Welt der Zwerge
06.04.2010 | 17:11 Uhr 2010-04-06T17:11:00+0200
Hemer. Hereinspaziert in die Welt der Zwerge - und die der Kinder: Das „Zwergengold” in der Landesgartenschau ist ein in der Region einmaliger Waldspielplatz und wird in nunmehr nur noch zehn Tagen die kleinen, aber auch die großen Besucher in seinen Bann ziehen.
Auf einer Fläche von insgesamt 3214 Quadratmetern fügen sich die Spielplatzelemente in die Landschaft, als seien sie dafür geschaffen. In der Tat: Sie sind es. „Das sind keine Spielgeräte von der Stange”, betont Bürgermeister Michael Esken, der sicher ist, dass das „Zwergengold” ein „Super-Anziehungspunkt” während, aber auch nach der Zeit der Landesgartenschau sein wird.
Wer sich in die geheimnisvolle und spannende Welt des Waldspielplatzes oberhalb der Skateanlage begibt, auf den wartet Außergewöhnliches. Denn mit dem „Zwergengold” griffen die Landschaftsarchitekten Kristina Hack und Christof Geskes sowie der ausführende Unternehmer Jürgen Bergmann die alte Hemeraner Sage "Zwergengold" auf, die sich um die Anfänge der Erzgewinnung im Felsenmeer rankt. Regionale Bezüge, die für die Planer von großer Bedeutung waren. Und so hat das Zwergenvolk in der Waldlichtung quasi eine kleine Handwerkssiedlung hinterlassen, die es zu entdecken gilt.
Im Zentrum des Waldspielplatzes steht das Bergwerk mit seinem hohen Zipfelmützen-Förderturm, in das die Kinder durch drei gewundene Tunnel (zum Beispiel durch den Riesensack) hinein krabbeln können. Im Inneren, das von einer Kuppel aus Metallgeflecht bedeckt ist, steht eine kleine Bank, darauf drei Schalen, in denen „Erz” gefördert werden kann. In der „Schmiede” - vorbei an der kleinen Bergwerksbahn - mit Amboss, Hammer und Schmeideesche warten neue Abenteuer auf die „Zwerge”, die sich beim Anblick der riesigen Fußspuren, die sich über den Waldboden erstrecken, winzig vorkommen werden. Auch die Riesen-Thron-Tafel vermittelt ein Gefühl dafür, wie es wohl gewesen sein mag, als kleiner Zwerg an einem Tisch Platz zu nehmen. Schaukelnester, Baumbrücken, Kletterpfade, Weltschaukel oder Zwergenschule gilt es ebenfalls zu entdecken.
Der Förderverein der Landesgartenschau sucht Sponsoren für die einzelnen "Zwergengold"-Elemente. Für Engelbert Schulte, Geschäftsführer der Firma Schulte-Verpackungssysteme in Deilinghofen (und damit in Sichtweite des „Zwergengolds”), war schnell klar: „Die Landesgartenschau ist ein förderwürdiges Projekt, mit dem nachhaltig für die Bürger etwas geschaffen wird”. Deshalb hat sich Schulte als Themensponsor spontan für die Zwergenschule des Waldspielplatzes entschieden.
In zehn Tagen werden dort, wo Engelbert Schulteam Dienstag noch die Zwergenschule unter die Lupe nahm, Kinderlachen erschallen, Füße trappeln und Augen strahlen.
23:05
Warum so negativ. Vielleicht gibt es nach der LGS einen schönen Park, wie in Hamm, in Hemer.............
21:09
hemer hat wenigtens was ,andere haben ein bahnhofruine und kein geld
11:29
@2 Als Zwergengold bezeichnet das Wörterbuch die Währung, mit der die Stadt Hemer ihr künftiges LGS-Defizit ausgleichen wird.
15:39
ob denn der Begriff Zwergengold für Hemer geschützt ist?
es gibt immerhin im Internet mehr als 9.000 identische Eintragungen?!
14:47
fehlt nur noch der Hinweis auf den größten europäischen Spielplatz, der jetzt in Hemer eröffnet wird!!
da werden auch sicher Busse aus ganz EUROPA kommen, die dieses Ereignis bestaunen wollen!
Vielleicht auch spätestens dann der übliche Aufmarsch professioneller Taschendiebe!!
Hinweis: kauf rechtzeitig Pfefferspray!!
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