Heiße Musik für den ganzen Körper

Auch die Hits der legendären Temptations wurden von diesem Quartett präsentiert.
Auch die Hits der legendären Temptations wurden von diesem Quartett präsentiert.
Foto: IKZ

Hemer..  „Sweet Soul Sauerland“. Laut Ron Williams passt diese Kombination. Als der Moderator die Bemerkung am späten Abend macht, hat das Publikum im Grohe Forum in den vorangegangenen zwei Stunden kräftig geklatscht, gesungen und vor allem eins: getanzt. Zur Zugabe der „Sweet Soul Music Revue“ drängen sich viele der 500 Gäste vor die Bühne und zeigen vollen Körpereinsatz.

„Richtig gute Moves“vorn in der ersten Reihe

Ron Williams hatte schon früher am Abend festgestellt: „Da vorne in der ersten Reihe zeigen einige richtig gute Moves.“ Kein Wunder, denn die Künstler auf der Bühne präsentierten einen Soul-Klassiker nach dem anderen. Fehlen durfte da auch James Browns „It’s A Man’s World“ nicht, das von Jimmy James, gekleidet mit Glitzerjacket und schwarzem Hut, für einen gesanglichen Höhepunkt sorgte. „What a song!“, kommentierte Ron Williams hingerissen.

Während der „Revue“ wechselten sich neben Jimmy James die US-Sängerinnen und -sänger Derrick Alexander, Edward Wade, Klyive Holmes, Laeh Jones, Darnita Rogers und die Südafrikanerin Caroline Mhlanga an den Mikrofonen ab. Sie alle wurden im Vorfeld der Tournee gecastet, wie Manager Rainer Bauer am Rande des Geschehens erklärte. Die Sängerinnen und Sänger seien nicht selten ein halbes Jahr gemeinsam auf Tournee. „Ron Williams wohnt in Deutschland“, so Bauer über den sympathischen Moderator und Sänger, der das ein ums andere Mal auch schon in Hemer und Umgebung aufgetreten ist.

Begleitet wurden die Stimmwunder aus der „Motown“ (Detroit) und Co. am von einer Live-Band, allesamt studierte Musiker. Mit dem Sound in der Mehrzweckhalle hatten die Tontechniker vor und während der Show zwar ein wenig zu kämpfen, das Ergebnis konnte sich aber hören lassen, wie die Reaktionen des Publikums zeigten.

Licht und Outfits machen Show zum Augenschmaus

Auch optisch macht die Show einiges her. Lichttechnik und die Outfits verstärken die „soulige“ Atmosphäre von „I’dRather Go Blind“, „Superstition“, „Papa Was A Rolling Stone“ und anderen Ohrwürmern.

Produzent Klaus Gassmann, der auch am Saxofon eine exzellente Figur abgibt, rief dem applaudierendem Publikum am Ende des Abends entgegen: „Das war Hemer zum ersten, und vielleicht auch nicht zum letzten Mal!